Rollstuhl nach Fenstersprung

Dealer mit eingegipsten Beinen sitzt wegen Fluchtgefahr

Ein Syrer sprang auf der Flucht vor der Polizei in Wien aus dem zweiten Stock, brach sich beide Beine. Im Rollstuhl sitzt er hinter Gittern.
Christian Tomsits
19.08.2026, 05:30
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Ziemlich hart landete ein mutmaßlicher Drogendealer (31) in Wien am 6. August – wir berichteten. Suchtgift-Ermittler hatten die Wohnung des Syrers in Favoriten gestürmt. Aus Angst vor der Polizei nahm der Verdächtige die Beine in die Hand und flüchtete durchs Fenster aus dem zweiten Stock, sprang in den Hof.

Beim Aufprall brach der Mann sich beide Beine und blieb verletzt am Asphalt liegen. Mit der Rettung ging es für ihn erst in eine Notaufnahme, dann ins Gipszimmer und danach ins Gefängnis. Laut "Heute"-Infos sitzt der Mann nun im Rollstuhl hinter Gitter.

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Top-Anwalt Christian Werner übernahm seine Verteidigung, die Beweise gegen den Syrer sind erdrückend: Bei der Razzia fanden Ermittler laut Akten mehr als neun Kilo Cannabiskraut, 1,4 Kilo Cannabisharz und 34 Gramm Kokain. Auch 18.315 Euro Bargeld und zwei belgische Personalausweise sowie ein polnischer Reisepass mit falschem Namen wurden sichergestellt.

Kein Scherz: U-Haft wurde am Wiener Landl gegen den Syrer nicht nur wegen Tatbegehungsgefahr, sondern auch wegen Fluchtgefahr verhängt. In seinem derzeitigen Zustand dürfte ihm jeder weiterer Fluchtversuch eher schwerfallen. Bleibt, zu hoffen, dass es dem Mann bis zum Prozess schon besser geht. Ein Termin steht noch aus. Die Unschuldsvermutung gilt.

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