Der Tour-DJ von Money Boy und Gewinner der vierten Ausgabe von "Forsthaus Rampensau" war am Samstag mitten in der Mäci-Filiale am Hauptbahnhof von zwei Männern attackiert worden – wir berichteten. Okelola schilderte gegenüber "Heute", wie zwei Unbekannte andere Gäste von ihren Plätzen vertrieben und die Konfrontation suchten, sich dann plötzlich auf ihn einschossen.
Nun nimmt McDonald’s gegenüber "Heute" Stellung. "Als Gastgeber nehmen wir den Vorfall am Hauptbahnhof sehr ernst und möchten dem Betroffenen Marvin Okelola unser Mitgefühl aussprechen", heißt es seitens des Unternehmens. Die Sicherheit und das Wohlergehen der Gäste und Mitarbeiter hätten "höchste Priorität".
Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133
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Gleichzeitig weist der Fastfood-Riese Kritik an der Reaktion des Restaurants zurück. Nach Angaben des Unternehmens hätten Mitarbeiter unmittelbar eingegriffen, die Auseinandersetzung beendet und unverzüglich die Polizei verständigt.
McDonald’s verweist zudem auf die besondere Situation rund um den Wiener Hauptbahnhof. Der Vorfall habe sich "im Umfeld eines öffentlichen Bahnhofsbereichs" ereignet, dessen allgemeine Sicherheitslage bereits seit längerer Zeit Thema im Austausch mit den zuständigen Stellen sei.
Ein umfassendes Sicherheitskonzept könne allerdings nicht alleine Sache einzelner Lokale sein: "Die Verantwortung für ein nachhaltiges, übergreifendes Sicherheitskonzept liegt in diesem Fall allerdings nicht bei den Betreibern einzelner Geschäfte oder Restaurants", heißt es im Statement.
Das ist insbesondere deshalb brisant, weil Okelola nach der Attacke gegenüber "Heute" gefordert hatte, dass die Mäci-Filiale eigenes Sicherheitspersonal einsetzen solle. Dem 36-Jährigen geht es nach eigenen Angaben vor allem darum, dass sich Gäste – darunter auch Kinder und Touristen – dort sicher fühlen können. "Wir leisten unseren Beitrag, den Vorfall vollständig aufzuklären", hieß es noch. Aufgrund der laufenden Ermittlungen wolle sich das Unternehmen zu einzelnen Details nicht weiter äußern.