50 Dosen Ketamin besorgt

Dealer von Matthew Perry (†54) muss nun in Haft

Im Fall um den Tod des "Friends"-Stars Matthew Perry wurde ein weiterer Drogenlieferant verurteilt. Er besorgte ihm mehr als 50 Dosen Ketamin.
Heute Entertainment
14.05.2026, 14:12
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Ein 56-jähriger Mann wurde wegen seiner Rolle im Tod des beliebten Schauspielers Matthew Perry (†54) zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre Haft gefordert. Die Anwälte des Mannes hatten auf eine mildere Strafe von nur drei Monaten Gefängnis und neun Monaten in einer Suchthilfeeinrichtung gehofft.

Der Verurteilte hatte sich schuldig bekannt, Perry in den Wochen vor seinem Tod im Oktober 2023 mehr als 50 Dosen Ketamin besorgt zu haben. Er war der Mittelsmann für eine als "Ketamin-Königin" bekannte Dealerin, in deren Haus große Mengen verschiedener Drogen, darunter auch Methamphetamin und Ecstasy, gefunden wurden.

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Wie die "New York Times" und andere US-Medien berichten, wurden insgesamt fünf Personen im Zusammenhang mit Perrys Tod angeklagt. Darunter befanden sich zwei Ärzte, Dealer und ein Assistent des Schauspielers.

Ketamin-Königin erhielt 15 Jahre Haft

Einer der Ärzte erhielt im vorigen Dezember zweieinhalb Jahre Haft, sein Kollege wurde zu acht Monaten Hausarrest verurteilt. Die bislang längste Strafe von 15 Jahren Gefängnis wurde im April gegen die "Ketamin-Königin" verhängt. Laut Staatsanwaltschaft lieferte sie unter anderem die Dosis, die zum Tod des Schauspielers führte.

Perry war am 28. Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden worden. Zuvor hatte der Schauspieler öffentlich über seinen Kampf gegen Suchterkrankungen gesprochen. Berichten zufolge hatte er sich wegen Depressionen und Angstzuständen einer Ketamin-Therapie unter ärztlicher Aufsicht unterzogen.

Perry kämpfte gegen seine Sucht

Ketamin ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Narkosemittel. Menschen mit therapieresistenten Depressionen können unter bestimmten Voraussetzungen damit behandelt werden. Perry soll sich das Mittel jedoch zusätzlich auf dem Schwarzmarkt besorgt haben. Das Strafmaß für Perrys damaligen Assistenten soll Ende Mai verkündet werden.

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