Tür-Defekt

Brandneue Wiener U-Bahnen sind schon wieder kaputt

Defekte Schiebetritte bei Wiens U-Bahn sorgen für Spalten zwischen Zug und Bahnsteig. Nachrüstungen laufen, die Sicherheit bleibt gewährleistet.
Newsdesk Heute
07.02.2026, 20:11
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"Mind the gap" – das kennst du vielleicht aus der Londoner U-Bahn. Jetzt hörst du diese Warnung aber auch in Wien. Grund dafür ist der Spalt zwischen der U-Bahn-Tür und dem Bahnsteig auf den Linien U2 und U3, wo der neue X-Wagen bereits unterwegs ist. Die sogenannten Schiebetritte, die automatisch ausfahren und den Spalt abdecken sollen, sind nämlich kaputt und müssen getauscht werden. Das berichtet die Tageszeitung "Presse" am Wochenende.

Wie orf.at schreibt, gab es in den letzten Wochen immer öfter Störungen, weil sich der Klapprahmen nicht mehr einziehen ließ. Die Wiener Linien haben sich daher gemeinsam mit dem Hersteller Siemens darauf geeinigt, diese Teile auszutauschen. "Die bisherigen grauen Abdeckungen oberhalb der Klapprampe im Fahrgastinnenraum werden durch stabilere Alubleche ersetzt", heißt es von den Wiener Linien.

Hersteller trägt Kosten

Es wird aber betont, dass trotzdem jeder Zug weiterhin rollstuhlgerecht ist. Bei allen betroffenen X-Wagen sind inzwischen jene Türen nachgerüstet und in Ordnung, wo die Plätze für Menschen mit Behinderung sind – also "vorne, hinten und in der Mitte bei den Rollstuhlplätzen". Bei den anderen Türen bleibt der Spalt eben offen.

"Die Behindertenverbände wurden von uns informiert und wir machen auch mit Durchsagen bei den jeweiligen Türen ohne Klapprampe darauf aufmerksam." Die Nachrüstungsarbeiten laufen noch bis September, so die Wiener Linien. Die Kosten übernimmt übrigens komplett die Herstellerfirma Siemens.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.02.2026, 20:11
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