Innenminister: 850 Anzeigen und 10 Festnahmen bei Demo

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).picturedesk.com
Nach der Demo-Eskalation in Wien traten Innenminister Karl Nehammer und der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl vor die Presse.

5.000 Personen, darunter Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme, waren am Sonntag durch Wien gezogen. Die Polizei hatte die Kundgebung im Vorfeld verboten, doch die Demonstranten hielten sich einfach nicht daran. Letztlich wurde sogar der Rädelsführer festgenommen.

Um 21.30 Uhr traten Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und der Landespolizeipräsident in Wien, Gerhard Pürstl, vor die Presse, um ein kurzes Statement abzugeben.

"Sturm" auf das Parlament

Derzeit gebe es noch keine Meldungen über Verletzte, stellten Nehammer und Pürstl fest. "Der Einsatz war sehr, sehr schwierig", so Nehammer. "Es gab sogar den Versuch, die Rampe des Parlaments zu stürmen. Wir nehmen aus dem Einsatz mit, dass wir uns noch mehr auf die Taktiken der Demonstranten einstellen müssen." Er kritisiert die FPÖ, die in seinen Augen die Demonstranten ermutigt habe.

Laut Pürstl habe man die Demonstration abends am Ring aufgelöst, nachdem sich die Demonstranten nicht an ihr Versprechen gehalten hatten, nach der Schlusskundgebung nach Hause zu gehen.

Insgesamt gab es 850 Anzeigen und mindestens 10 Festnahmen.

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