Den Engländern gehen die Gartenzwerge aus

Gartenzwerge gibt es in hierzulande noch genug. Der Österreicher greift lieber auf Lebendes zurück.
Gartenzwerge gibt es in hierzulande noch genug. Der Österreicher greift lieber auf Lebendes zurück.Getty Images/iStockphoto
Während dem Lockdown stieg in Großbritannien die Nachfrage nach Gartenzwergen und anderen Outdoor-Artikeln. Jetzt sind die kleinen Figuren vergriffen.

In jeden guten, englischen Garten gehört ein Gartenzwerg, darüber braucht man mit den Briten gar nicht erst zu diskutieren. Blöd nur, dass die kleine Männchen mit der roten Zipfelmütze derzeit Mangelware sind. "Wir haben leider seit sechs Monaten keinen Zwerg mehr gesehen", sagte Ian Byrne von der Highfield Garden World zu BBC.

Grund für diesen Mangel sei nicht nur der große Ansturm während des Lockdowns, sondern auch die unterbrochenen Lieferketten. Hier spielte die tagelangen Blockade im Suez-Kanal durch das festgefahrene Containerschiff "Ever Given" eine große Rolle. "Gartenmöbel und Zwerge steckten dadurch in Containern im Kanal fest."

Österreicher tendiert zu Lebendem

Hierzulande konnte ein solcher Trend nicht festgestellt werden und aktuell auch keine Lieferschwierigkeiten - ganz im Gegenteil zum Vorjahr: "Durch den Lockdown in Ostösterreich und auch durch den besonders kalten April verteilt sich die Nachfrage gleichmäßiger und ist generell nicht so stark wie im Vorjahr, wo es besonders bei der Erde große Lieferschwierigkeiten gab", erklärt Dr. Helga Starkl, Geschäftsführerin des Starkl Gartencenters Frauenhofen.

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Heuer ginge der Trend mehr zur Pflanze. "Kräuter, Obst, Blütenstauden und Ziersträucher sind derzeit besonders gefragt." Wohl dem Home Office sei die auffällig hohe Nachfrage nach Zimmerpflanzen geschuldet.

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