Der Tanz der Hormone im Wechsel

Zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr kommt es im Hormonhaushalt der Frau zu spürbaren Veränderungen. Zunächst sinkt die Progesteron-Produktion, später werden auch weniger Östrogene produziert, wodurch Störungen im Menstruationszyklus und eine Reihe von Beschwerden auftreten können.

Die letzte Regelblutung (Menopause) erleben die meisten Frauen mit etwa 52 Jahren. "Typische Wechselbeschwerden sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, vermindertes sexuelles Verlangen sowie trockene Haut und Schleimhäute", sagt Primarius Dr. Ewald Boschitsch vom Ambulatorium Klimax in Wien.

Abhilfe schaffen kann eine Hormontherapie. Um schädliche Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte man rechtzeitig (bis spätestens zehn Jahre nach der Menopause) beginnen, nur natürliches Östrogen (Östradiol) und Progesteron anzuwenden, aber keine synthetischen Gestagene. Und: Lassen Sie sich vom Spezialisten beraten.

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