Lionel Messi hat beim WM-Auftaktspiel seiner Argentinier gegen Algerien einen Hattrick geschnürt. Mit drei Toren schoss der Superstar den amtierenden Weltmeister im Alleingang zum Sieg, egalisierte damit auch den WM-Torrekord des Deutschen Miroslav Klose. Beide halten nun bei 16 Treffern.
Bei Messi flossen da die Tränen. Nicht, weil der Star-Kicker von seiner sportlichen Leistung überwältigt war. Sondern, weil harte Monate hinter ihm liegen. Das machte der bereits 38-Jährige nach dem Schlusspfiff deutlich. "Das hatte mit Fußball überhaupt nichts zu tun", sagte der Argentinier. Zuvor hatte sich Messi die Tränen aus dem Gesicht gewischt.
In sozialen Netzwerken herrschte seither Rätselraten. Was hat Messi dermaßen gerührt? Mittlerweile sind Details zu den bitteren Tränen des Fußball-Giganten durchgesickert. Es hat einen familiären Hintergrund.
Tatsächlich soll sein Vater Jorge (68) im Jänner schwer erkrankt sein, wie unter anderem die "Bild" berichtet. Messi und sein Vater hatten stets ein besonders enges Verhältnis. Der Vater des Fußball-Giganten soll sich in den letzten Monaten auch in den USA und in Europa in ärztlicher Behandlung befunden haben. Zuletzt, so heißt es, habe sich der Gesundheitszustand der Messi-Papas wieder verschlechtert.
In der Karriere des Fußball-Stars war Messis Vater stets an der Seite des Star-Spielers, schloss Verträge und Werbe-Deals für den Argentinier ab, verwaltete sein Vermögen.
"Ich bin dankbar für meine gesamte Delegation und meine Mannschaftskameraden. sie waren immer für mich da und haben mir die Kraft gegeben, schwierige Tage zu überstehen", erzählte Messi.