"Wir schämen uns"

Derby-Eklat! Chaoten sorgen mit Platzsturm für Abbruch

Wilde Szenen im Derby zwischen Slavia und Sparta Prag! Fans der Hausherren warfen Pyrotechnik in den Gästeblock – es kam zu einem Platzsturm.
Sport Heute
10.05.2026, 09:46
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Am heutigen Muttertag steigt in Hütteldorf das 350. Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria. Beide Fan-Lager haben sich in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert, sorgten immer wieder für Eskapaden, handelten sich Strafen ein. Im Jubiläums-Duell sind dennoch grün-weiße UND violette Zuschauer im Stadion zugelassen. Rund 24.000 werden es sein.

Veranstalter, Liga und alle "wahren" Fans hoffen, dass die Partie auf den Rängen friedlich über die Bühne geht – und Vorfälle wie in Prag ausbleiben. Dort sorgte am Samstag ein handfester Skandal für Negativ-Schlagzeilen.

Slavia führte gegen Sparta mit 3:2, wäre mit diesem Ergebnis Meister geworden. Aber: Sechs Minuten vor Schluss stürmten plötzlich Tausende Zuschauer den Rasen. Unmittelbar davor warfen Slavia-Fans Feuerwerkskörper in den Block der Sparta-Anhänger. Auch Spieler sollen attackiert worden sein. Unter anderen spielt ÖFB-Legionär Muhammed Cham für den "Beinahe-Champion".

Die Spieler beider Mannschaften begaben sich umgehend in die Kabinen, die Gäste verließen das Stadion anschließend mit dem Bus. Der Schiedsrichter brach die Partie ab.

Jaroslav Tvrdik, Vorstandsvorsitzender von Slavia, verurteilt in einem Statement auf "X" die Geschehnisse: "Die Angriffe auf die gegnerischen Spieler haben jedes Maß überschritten, und wir entschuldigen uns bei AC Sparta Prag."

"Wir werden uns jedoch nicht nur entschuldigen und schämen. Wir werden die Strafe der Disziplinarorgane demütig hinnehmen. Wir werden bei den Ermittlungen voll und ganz kooperieren und alles tun, damit die Schuldigen nie wieder einen Fuß in das Eden-Stadion setzen. Die Schuld liegt auch bei uns, im Verein. Wer sich nicht nach den Werten verhalten will, für die Slavia steht, hat im Verein oder auf den Tribünen nichts zu suchen. Wir werden Maßnahmen ergreifen, damit sich der heutige Abend nie wiederholt."

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