Designer provozieren mit Putin-Shirts

Politischer Protest ist auch auf den glamourösen Laufstegen der Modewelt möglich. Das hat das amerikanisch-deutsche Designer Duo Talbot Runhof im Rahmen ihrer Show bei der Pariser Fashion Week bewiesen. Die beiden schickten einige ihrer Models mit provokanten Shirts, die Wladimir Putin zeigen, auf den Runway.
Politischer Protest ist auch auf den glamourösen Laufstegen der Modewelt möglich. Das hat das amerikanisch-deutsche im Rahmen ihrer Show bei der Pariser Fashion Week bewiesen. Die beiden schickten einige ihrer Models mit provokanten Shirts, die Wladimir Putin zeigen, auf den Runway.

"Visit New York, before he does" steht auf einem der Leibchen über einer Fotomontage, die einen riesigen Wladimir Putin in King Kong-Pose auf dem Empire State Building zeigt. Mit einem Grinser im Gesicht schwingt er dabei die russische Flagge. Neben New York werden auch Paris, London und Mailand auf ähnlichen T-Shirts besucht.

Dahinter steckt die überspitze Botschaft des Duos, dass Putin eine Bedrohung für die Welt bedeutet und sich aufmachen könnte, die ganze Welt zu erobern. Adrian Runhof macht seine Abneigung gegenüber dem russischen Präsidenten in einem Interview mit Stylebook deutlich: "Putin ist ein gefährlicher, größtenwahnsinniger, eiskalter kleiner Pimpf. Solche Menschen stürzen die ganze Menschheit ins Unglück." Er hofft, dass die Shirts in Russland Anklang finden.

Die Karikaturen stammen vom Grafikdesigner Stephan Heering.

 
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