Die Formel 1 steht vor ihrer großen Premiere auf dem Madring in Madrid (Sonntag, 15 Uhr) – und Max Verstappen warnt schon vor dem ersten Training vor dem neuen Kurs. Der viermalige Weltmeister hat die Strecke bereits im Simulator getestet und rechnet mit einem chaotischen Wochenende.
"Das wird sehr schwierig. Das ist in der Tat keine leichte Strecke", erzählt der Red-Bull-Star in seinem Twitch-Stream. Selbst mehrere fehlerfreie Runden hintereinander seien eine Herausforderung: "Es ist immer sehr schwer, über die Linie zu kommen und zu sagen: Die Runde habe ich hinbekommen."
Besonders die Kombination aus hohem Tempo und nahen Streckenbegrenzungen bereitet Verstappen Sorgen. Der Niederländer sieht an einigen Stellen sogar das Potenzial für "große Abflüge". Sein Vergleich: "Er erinnert mich ein bisschen an Dschidda – schnelle Kurven und die Wände sind sehr nah."
Dass Fehler auf dem neuen Kurs teuer werden können, zeigte bereits eine Generalprobe der Formel 3. Laut Williams-Teamchef James Vowles gab es bei den Testfahrten 19 Rote Flaggen, drei gebrochene Chassis und sechs Aufhängungsschäden. Sein Fazit: "Für die Autos ist es eine Killerstrecke."
Auch Formel-1-Boss Stefano Domenicali warnt vor den Konsequenzen kleiner Patzer: "Wenn man einen Fehler macht, wird der Preis ohne Zweifel hoch sein." Wie gefährlich der Madring für die Formel-1-Stars tatsächlich wird, zeigt sich ab Freitag auf der Strecke. Da finden nämlich die ersten Trainings statt.