Die Deutsche Bahn ist nach jahrelangen Milliardenverlusten auf Kurs zur Ertragswende. Konzernchefin Evelyn Palla zeigt sich zuversichtlich: In diesem Jahr könnte erstmals seit einem halben Jahrzehnt wieder eine schwarze Null stehen.
2025 wies der Staatskonzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus – etwa 0,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Operativ schrieb die Bahn aber bereits wieder schwarze Zahlen.
"Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah", sagte Bahn-Chefin Palla laut heise.de unter Berufung auf die Bild am Sonntag.
Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro. Für 2026 peilt der Konzern sogar etwa 600 Millionen Euro an.
Der Umsatz soll in diesem Jahr auf rund 28 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr lag er bei etwa 27 Milliarden Euro. Palla betonte, dass das interne Verschlankungsprogramm die Zahlen Richtung Stabilität bewege.