Der deutsche Freerunner Jason Paul hat ein Parkour-Projekt auf der Streif in Kitzbühel umgesetzt und damit die bekannte Abfahrtsstrecke aus einer neuen sportlichen Perspektive genutzt. Ziel des Projekts war es, zentrale Passagen der Strecke außerhalb des klassischen Skisports zu bespielen.
Die Streif ist seit Jahrzehnten Austragungsort der Hahnenkammrennen und stellt hohe Anforderungen an Technik, Präzision und Linienwahl. Diese Eigenschaften waren auch ausschlaggebend für Jason Paul, der nach eigenen Angaben rund ein Jahr an der Planung und Vorbereitung des Projekts gearbeitet hat. Parkour auf Schnee stellt besondere Anforderungen an Balance und Bewegungsabläufe, weshalb die Umsetzung detaillierte Vorbereitung erforderte.
Im Rahmen des Projekts nutzte Paul mehrere markante Streckenabschnitte, darunter das Starthaus, die Red Bull Energy Station, die Mausefalle, den Steilhang, die Hausbergkante sowie den Zielschuss. Die einzelnen Bewegungsabläufe wurden an die Gegebenheiten des Geländes angepasst.
Unterstützt wurde das Vorhaben durch den Flying-Bulls-Piloten Mirko Flaim, der mit einem Hubschrauber vom Typ BO 105 für Luftaufnahmen sorgte. Zusätzlich war der Skifahrer Sebi Mall eingebunden, mit dem gemeinsam ein Tandem-Backflip über die Hausbergkante durchgeführt wurde.