Caillot hatte es auf der bissigen Streif im Mittwochs-Training übel erwischt. Der 27-jährige Franzose hatte bereits vor der Mausefalle die Balance verloren, war über die Schlüsselstelle hinweg gestürzt und rund 40 Meter weit geflogen. Der französische Speed-Läufer war den Hang hinuntergerutscht und schließlich nach der Mausefalle zum Liegen gekommen, der Airbag auf seinem Rücken öffnete sich.
Sofort waren Ersthelfer beim 27-Jährigen, der Franzose wurde schließlich per Hubschrauber ins Krankenhaus nach St. Johann geflogen, von wo am Abend erfreuliche Nachrichten kamen. Caillot blieb nämlich unverletzt. Umfangreiche Untersuchungen hätten laut Angaben des französischen Skiverbandes keinerlei schwere Verletzungen ergeben.
Mehr noch: Caillot kann demnach das Krankenhaus noch am Mittwochabend verlassen und wird ins Mannschaftshotel der Franzosen zurückkehren. Allerdings werde sich das medizinische Team des französischen Skiverbandes in den nächsten Tagen um Caillot kümmern, dessen Gesundheitszustand genau im Auge behalten. "Mir geht es wirklich gut, ich habe nur starke Rückenschmerzen", sagte der 27-Jährige selbst.
Der 27-Jährige kämpfte im Training um einen Platz im Team der Franzosen für den Super-G am Freitag und die Abfahrt am Samstag. In der laufenden Saison steht für den Speed-Spezialisten bloß ein 46. Platz in der Weltcup-Abfahrt von Gröden zu Buche.