Deutschland kämpft mit Syphilis-Neuansteckungen

Die deutschen Behörden kämpfen mit einem rasanten Anstieg der Infektionen mit der Geschlechtskrankheit Syphilis. Besonders in der Schwulenszene der deutschen Großstädte ist die hoch ansteckende Krankheit auf dem Vormarsch.

Die deutschen Behörden kämpfen mit einem rasanten Anstieg der Infektionen mit der Geschlechtskrankheit . Besonders in der Schwulenszene der deutschen Großstädte ist die hoch ansteckende Krankheit auf dem Vormarsch. 

Nachdem in der verzeichnet werden konnten, die HIV zu einer chronischen Krankheit machen, mit der Betroffene ein relativ normales Leben führen können, verlieren Geschlechtskrankheiten offenbar ihren Schrecken. 

Die Syphilis bleibt vor allem am Anfang, trotz einer hohen Gefahr der Ansteckung, häufig unbemerkt. Die Erreger breiten sich im Körper aus, Erkrankte klagen über rote Flecken an den Extremitäten. Wie das Robert-Koch-Institut in Berlin mitteilte, steigen die Zahlen in Deutschland seit 2010 kontinuierlich an, 2014 infizierten sich in Berlin pro 100.000 Einwohner 31 Menschen mit Syphilis.

Die Wissenschafter gehen davon aus, dass 84 Prozent der Infektionen auf gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr zwischen Männern zurückzuführen ist. Auch in Hamburg und anderen deutschen Großstädten war eine vermehrte Ausbreitung zu beobachten. 

Im Rahmen der Behandlung greifen die Ärzte auf Penicillin zurück, bleibt Syphilis allerdings längere Zeit unentdeckt, drohen mitunter lebensgefährlich Spätfolgen. 

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