Um 20.46 Uhr rückten die Feuerwehr zu dem Beherbergungsbetrieb im Zentrum von Altmünster (Bez. Gmunden) aus. Der Großteil der Gäste hatte sich unterdessen bereits in Sicherheit gebracht.
Was war passiert? Nach ersten Erkenntnissen dürfte eine Fehlfunktion der automatischen Hackschnitzelheizung schuld gewesen sein. Das Heizgut verbrannte nicht mehr vollständig, sondern gloste vor sich hin. Dadurch kam es zu starker Rauchentwicklung im Stiegenhaus.
Die Einsatzkräfte begaben sich unter schwerem Atemschutz in den Keller. Beengte Platzverhältnisse, Hitze und die aufwendige Handhabung des Brennmaterials sorgten für schweißtreibende Bedingungen.
Das glimmende Heizgut musste in kleinen Behältern ins Freie getragen werden. Dort wurde es endgültig abgelöscht.
Für die untergebrachten Personen bestand zum Glück keine Gefahr. "Nachdem wir das Stiegenhaus vom Rauch befreit hatten, konnten die Gäste kurze Zeit später wieder ins Gebäude zurückkehren", berichtet Markus Gruber von der Freiwilligen Feuerwehr.