Sean "Diddy" Combs (56) sitzt derzeit im Bundesgefängnis FCI Fort Dix in New Jersey und verbüßt seine Haftstrafe. Am vergangenen Samstag wurde er jedoch mit einer Kopfverletzung kurzzeitig in ein Krankenhaus eingeliefert. Was zunächst rätselhaft erschien, ist nun aufgeklärt.
Die Verletzung stammt aus einem Handgemenge mit dem jamaikanischen Drogenboss Christopher Coke, der unter dem Spitznamen "Dudus" bekannt ist. Die beiden sollen am Freitag (9. Oktober) außerhalb ihrer Zellen aneinandergeraten sein.
Wie Gala.de unter Berufung auf das US-Portal TMZ berichtet, war der Grund für die Prügelei ein NBC-News-Bericht über Diddys angebliches Luxusleben hinter Gittern. Demnach sollen Mitgefangene für den Rapper gekocht und geputzt haben, außerdem war von Massagen und geschmuggelten Handys die Rede.
Diese Enthüllungen sollen bei "Dudus" und anderen Insassen für großen Ärger gesorgt haben. Beide Männer wurden für den Vorfall bestraft und müssen zwei Wochen in Einzelhaft verbringen.
Die Kopfverletzung von Combs stellte sich glücklicherweise als nicht lebensbedrohlich heraus. Der Rapper wurde noch am selben Tag ins Gefängnis zurückgebracht. Sein Sprecher Juda Engelmayer erklärte nach dem Klinikaufenthalt: "Seans Gesundheit und sein Wohlergehen stehen für uns an erster Stelle. Wir danken allen, die sich bei uns gemeldet haben."
Der 56-Jährige sitzt voraussichtlich noch bis Anfang 2028 im Gefängnis. Er befand sich bereits vor dem Vorfall in Einzelhaft.