Die 6 häufigsten Fehler beim Waschen

Das Waschen der Wäsche gehört für so gut wie alle Österreicher zum Alltag. So lässt sich beim Waschen Energie – und somit Geld – sparen. Die Umwelt wird dabei auch geschützt.

Mehr als 70 Prozent der Österreicher waschen zwei- bis dreimal pro Woche die Wäsche. 12 Prozent sind ganz besonders gründlich und nutzen ihre Waschmaschine sogar täglich. Beim Waschen lauern Fallen, die den Stromverbrauch in die Höhe treiben und der Umwelt schaden. Hier findest du eine Liste der häufigsten Fehler beim Waschen und Tipps, wie gleichzeitig Energie und Geld gespart sowie die Kleidung geschont werden kann.

Unnötige Vorwäsche: Vorwaschen ist nicht nötig und verbraucht unnötig Energie sowie Zeit. Flecken sollten allerdings sofort vorbehandelt und das Kleidungsstück so bald wie möglich gewaschen werden.

Zu kleine Wäschemenge: Die Waschmaschine sollte komplett gefüllt, die maximale Füllmenge jedoch nicht überschritten werden. Überfüllung reduziert die Waschwirkung, Unterfüllung beansprucht das Gewebe stark.

Hohe Waschtemperaturen: Waschmaschinen brauchen am meisten Energie für das Aufwärmen des Wassers, je nach Maschinentyp und Waschtemperatur sind es bis zu zwei Drittel des Gesamtenergieverbrauchs eines Waschvorgangs. Mit 30 Grad lässt sich bis 70 Prozent Strom sparen gegenüber einer 90-Grad-Wäsche und rund 20 Prozent gegenüber einer 40-Grad-Wäsche. Mit modernen Waschmitteln genügt für leicht bis mittelmässig verschmutzte Wäsche in vielen Fällen eine Waschtemperatur von 30 Grad. Bei tiefen Temperaturen wird zudem das Gewebe der Kleidung geschont.

Waschmittel-Überdosierung: Bei 30 Grad ist eine Höherdosierung des Waschmittels gegenüber wärmeren Waschtemperaturen nicht nötig. Alle modernen Waschmaschinen und die meisten angebotenen Waschmittel sind heute für Kaltwaschen geeignet.

Energieverluste beim Trocknen: Nach dem Waschgang sollten die sauberen Kleidungsstücke zum Trocknen schnell aus der Maschine entnommen werden. In Kellern sind heute häufig Raumlufttrockner installiert, welche die Trocknungszeit verkürzen. Die Geräte können ihre Aufgabe allerdings nur bei geschlossenen Türen und Fenstern im Trocknungsraum erfüllen. An sonnigen Tagen kann Wäsche im Freien trocknen, was Umwelt und Haushaltsbudget schont.

Ineffizienter Tumbler: Die Trocknung im Tumbler ist komfortabel. Diese haben in den letzten Jahren mit dem Einzug der Wärmepumpen-Technologie sehr große Fortschritte in Bezug auf den Energieverbrauch gemacht und der Stromverbrauch wurde mehr als halbiert. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines zehn Jahre alten Gerätes vom verbrauchsarmen Typ Wärmepumpentrockner liegt bei rund 4,1 Kilowattstunden pro Trockengang. Ein modernes Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht dagegen nur 1,45 Kilowattstunden pro Trockengang.

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