Die Massen werden noch nicht elektrisiert

Der Hype um Elektroautos hat einen Dämpfer erlitten. Die Preise für die Umweltvehikel sind dramatisch hoch. Doch zumindest auf dem Sektor der Hybridwagen gibt es einen Vorstoß in die Massentauglichkeit.

Das Thema Elektroauto beherrscht auch den Pariser Autosalon. Doch der Anfangseuphorie, die Straßen sauberer zu machen, folgt nun Ernüchterung. Denn erstmals nannten manche Hersteller auch die Preise für die Null-Emissions-Fahrzeuge. Bereits ein Kleinwagen, wie der Mitsubishi iMiev, wird weit über 30.000 Euro kosten. Automobilexperten schrauben deshalb bereits ihre Verkaufsprognosen weit zurück. Anstatt 1,6 Millionen weltweit verkaufter Elektroautos bis 2015 erwarten manche nur noch eine halbe Million.

Elektroautos in manchen Ländern subventioniert

Deutschland, das es sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen zu haben, wird laut den Experten nach dem momentanen Stand nicht erreicht werden können. Deshalb steuern manche Staaten, wie China, Frankreich und Großbritannien bereits dagegen und subventionieren Elektrofahrzeuge mit bis zu 7.500 Euro. In Frankreich wurden zudem zehntausende Fahrzeuge für Staatsbetriebe geordert. Schuld an den horrenden Preisen der Elektrofahrzeuge sind die Herstellungspreise der Akkus.

Honda und Toyota bringen Hybridantrieb für Familienautos

Wer also gerne umweltfreundlich Autofahren möchte, aber dessen Budget eher beschränkt ist, sollte ein Hybridauto kaufen. Bisher wurden die Teilzeit-Elektroautos vor allem in den oberen Wagenklassen gebaut. Nun werden aber nach und nach auch familienfreundliche Kleinwagen mit dieser Technik ausgestattet, die vor allem im Stadtbetrieb den Benzinverbrauch erheblich senkt. Im kommenden Jahr wird unter anderem der Honda Jazz sowie der Toyota Yaris mit Hybridantrieb auf den Markt kommen.

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