Das wollen Wiener im neuen Signa-Kaufhaus shoppen

In der "Heute"-Straßenumfrage wollen die Wiener im zukünftigen Signa-Kaufhaus einen Shop-Mix und vielfältige Gastro.
In der "Heute"-Straßenumfrage wollen die Wiener im zukünftigen Signa-Kaufhaus einen Shop-Mix und vielfältige Gastro.
Alexandra Diry
Im Leiner-Gebäude entsteht bis 2024 ein Kaufhaus nach Vorbild des Berliner KaDeWe. In der "Heute"-Umfrage haben die Wiener schon konkrete Shop-Ideen.

Der Immobilien- und Handelskonzern Signa errichtet ein Kaufhaus ganz nach Vorbild des Berliner KaDeWe, samt Hotel, Gastronomie und einem öffentlichen Park am Dach. Der offizielle Name des neuen Kaufhauses ist bislang unbekannt, nicht aber das Konzept: Auf acht Stockwerken soll es neben Shopping und Gastronomie auch Möglichkeiten für Beauty-Behandlungen und Events wie Modeschauen geben. In der Meinungsumfrage wünschen sich die Menschen große Modelabels, Nachhaltigkeit und gediegene Gastro (Video unten).

Vielfältiger Gastro-Mix

Für Christa (65) ist das Projekt vielversprechend: "Wir haben in Wien ja kein richtiges Kaufhaus mehr. Gerngross und Herzmansky haben schon vor Jahren zugesperrt und vielleicht gibt es dann wieder etwas wie das KaDeWe in Berlin oder das Harrods in London. Wenn der Dachgarten für alle begehbar ist, auch ohne Konsumzwang, wird das sehr nett". Geplant sind für das Kaufhaus unterschiedliche Gastronomiekonzepte und eine große Vielfalt wünscht sich auch Christa: "Nicht nur Burger und Fast Food, sondern auch etwas für die ältere Generation, die sich gerne hinsetzt und einen Kaffee trinkt oder gediegener isst".

Wunsch nach großen Marken und Nachhaltigkeit

Der junge Künstler Daniel (20) weiß schon, welche Modelabels seiner Meinung nach einziehen sollen: "Das Projekt ist auf jeden Fall sehr vorteilhaft. Die Menschen haben wieder etwas Neues zu sehen und zu erleben. Und es ist gut für die Wirtschaft. Gut fände ich Brands wie Versace, Gucci und vielleicht New Yorker, damit es Popularität erreicht". Neben großen Marken wollen die Betreiber aber auch Pop-up-Stores junger Labels einrichten.

Nachhaltige Marken wünscht sich Stefanie (30), das Projekt selbst sieht sie kritisch: "Es ist ein sehr schönes, historisches Gebäude. Dass es abgerissen wird und viel unnötigen Müll produziert, finde ich nicht gut. Einen öffentlichen Bereich zu machen ist zwar cool, aber im Grunde könnte man sich das Projekt sparen. So wie das Gebäude jetzt ist, könnte man es gut nutzen". Noch unsicher ist Christina (41), wie sie den Umbau findet: "Das Leiner-Gebäude ist sehr schön, so wie es ist. Ich habe gedacht, in Wien versucht man, solche Häuser zu erhalten. Alles zu modernisieren, finde ich nicht so toll".

Bei Touristen scheint das Projekt jedenfalls gut anzukommen, wie beim Münchner Seniorenpaar Barbara (72) und Rainer (75): "Wir finden es großartig. In München werden 08/15-Häuser gebaut und nicht so schicke wie in Wien. Wir beneiden euch dafür. Wie das Alte und Neue zusammenpasst, ist super".

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