Die neuseeländische Polizei hat sechs Tage lang den Stuhlgang eines Mannes überwacht, der einen Fabergé-Ei-Anhänger in einem Juweliergeschäft gestohlen und verschluckt haben soll. Nun habe der 32-Jährige das von der James-Bond-Filmreihe inspirierte Schmuckstück wieder ausgeschieden, teilte die Polizei am Freitag mit.
Ein Sprecher erklärte, dass der Fabergé-Anhänger im Wert von 33.000 neuseeländischen Dollar (rund 16.000 Euro) am Donnerstagabend auf natürliche Weise den Verdauungstrakt des Mannes verlassen habe.
Medizinische Eingriffe seien nicht erforderlich gewesen. Der Anhänger war noch an einer langen Goldkette befestigt, das Preisschild war unversehrt. Die Polizei teilte mit, sowohl die Kette als auch der Mann blieben zunächst in Gewahrsam.
Der Verdächtige soll den aufwendig verzierten, juwelenbesetzten Oktopus-Anhänger am 28. November in einem Juweliergeschäft in Auckland verschluckt haben. Er wurde wenige Minuten nach dem mutmaßlichen Diebstahl im Laden festgenommen.
Das Ei ist von dem James-Bond-Film "Octopussy" aus dem Jahr 1983 inspiriert. Im Zentrum der Handlung steht eine Juwelenschmuggel-Operation, bei der es um ein gefälschtes Fabergé-Ei geht.