Diese 12 Zukunftsvisionen sind wahr geworden

David Hasselhoff als "Michael Knight" und K.I.T.T. (kurz für "Knight Industries Two Thousand")
David Hasselhoff als "Michael Knight" und K.I.T.T. (kurz für "Knight Industries Two Thousand")(Bild: Photo Press Service)
Ob das Smartphone, E-Autos oder die Solarenergie: Kreative Köpfe haben in Sci-Fi-Geschichten die technologische Zukunft immer wieder vorausgesehen.

Es gibt Momente, da traut man seinen Augen nicht. Zum Beispiel wenn man sich den Sci-Fi-Klassiker "Gattaca" aus dem Jahr 1997 ansieht. Im Film fahren die Autos alle elektrisch. Doch nicht die E-Autos im Retrodesign wecken die Aufmerksamkeit, sondern wie sie geladen werden – wie heute mit einem Kabel aus einer Ladebox.

Film, Bücher und Kunst: Visionen aus der Zukunft, Bilder aus der Vergangenheit

Es ist nicht die einzige wahr gewordene Vision eines kreativen Kopfs: Die Buch- und Filmwelt steckt voller Ideen über eine mögliche Zukunft, die viele Jahre später in der Realität umgesetzt wurden. Inwiefern sich Tüftler und Forscher von den Ideen haben inspirieren lassen oder die modernen Erfindungen die logische Folge des Forschens ist, sei dahingestellt.

Science Fiction und Realität

Doch es beeindruckt, wie zum Beispiel Jules Verne die Mondfahrt voraussah, Jahrzehnte, bevor nur schon an den Raketenantrieb zu denken war. Oder der Film "Metropolis" aus dem Jahr 1927: Bereits damals dachte man über Mensch-Maschinen – Androiden – nach. Lange, bevor der Computerchip erfunden war.

Ob eines Tages somit auch die Teleportation Wirklichkeit wird, steht in den Sternen. Diese 12 Visionen aus der Science-Fiction sind indessen zur Realität geworden.

Laden von E-Autos

 E-Autos sind keine Zukunftsvision mehr. 
 E-Autos sind keine Zukunftsvision mehr. Bild: iStock

Im Sci-Fi-Klassiker "Gattaca" aus dem Jahr 1997 rollen ausschließlich elektrische Autos im coolen Retrolook über den Asphalt. Geladen werden die Autos mit einem Ladekabel an Ladestationen.

Smartwatch

Als Chester Gould in den 1930er-Jahren die Comic-Figur Dick Tracy erfand und ihm eine Smartwatch verpasste, dachte wohl auch er nicht daran, dass eine Firma namens Apple ein paar Jahrzehnte später tatsächlich ein solches Gadget entwickeln würde.

Bluetooth-Ohrstöpsel, TV-Flatscreens und Social Media

Der Autor Ray Bradbury war in seinem Roman "Fahrenheit 451" aus dem Jahr 1953 ein echter Visionär. Er sah die drahtlosen Bluetooth-Ohrstöpsel ebenso voraus wie TV-Flachbildschirme. Mit der "Digital Wall" entwarf er sogar eine Art Online-Plattform, auf der sich Freunde wie heute auf Facebook austauschen.

Handys, 3D-Drucker und mehr

Die TV-Serie "Raumschiff Enterprise" aus den 1960er-Jahren ist eine Wundertüte voller Gadgets, die heute Realität sind: Smartphones, Smartwatches, Spatial Augmented Reality und die Hololens (Holodecks) sowie 3D-Drucker (Replikator).

Solarenergie, Weltraumreisen und Videochats

Auch der Autor Hugo Gernsback war ein Visionär, wie er im Buche steht. In seinem Roman "Ralph 124C41+" aus dem Jahr 1911 (!) sah er die Solarenergie, das Fernsehen, Filme mit Musik, Weltraumreisen und Videochats voraus.

Jetpack

Ein Jetpack in Verwendung von "Gravity Industries Ltd" in Großbritannien.
Ein Jetpack in Verwendung von "Gravity Industries Ltd" in Großbritannien.Graeme Robertson / Eyevine / picturedesk.com

Was im James-Bond-Film "Thunderball" 1965 noch reine Vision war, wurde 50 Jahre später Wirklichkeit: das Jetpack, das einen Menschen mithilfe von Düsen abheben lässt. 2016 flog der britische Erfinder Richard Browning erstmals mit einem Jet Suit.

Selbstfahrende Autos mit Sprachsteuerung

Die TV-Serie "Knight Rider" mit David Hasselhoff aus den 1980ern ist eine weitere Wundertüte voller Innovationen, die heute wahr sind: Selbstfahrende Autos (K.I.T.T.), Sprachsteuerung, künstliche Intelligenz, die Smartwatch. Autonom fahrende Autos sind übrigens auch in "Total Recall" und "I, Robot" zu sehen.

Flugtaxis

Das fünft Element 1997 mit Milla Jovovich.
Das fünft Element 1997 mit Milla Jovovich.Ronald Grant Archive / Mary Evans / picturedesk.com

Der Action-Sci-Fi-Film "Das fünfte Element" mit Bruce Willis zeigt eine Stadt voller fliegender Fahrzeuge. Heute experimentieren mehrere Start-ups mit elektrisch betriebenen Flugtaxis.

Androiden

Androiden und die künstliche Intelligenz faszinierten kreative Köpfe schon immer. So wie 1927 im Film "Metropolis" von Fritz Lang. Thema waren die Mensch-Maschinen auch in "Blade Runner", "I, Robot", "A.I." und vielen mehr. Heute sind sie zum Teil Realität: in Form von Sprachrobotern oder Chihira Aico, einer von Toshiba entwickelten, künstlichen Bedienung in einem Kaufhaus in Tokio.

"Minority Report"

Das Action-Vehikel "Minority Report" mit Tom Cruise aus dem Jahr 2002 faszinierte nicht zuletzt wegen der Gestensteuerung und der Gesichtserkennung. 2010 baute Microsoft mit der Xbox Kinect das erste Interface, das neben den Gesichtern der Spieler auch deren Gesten erkannte.

iPads und Siri

Stanley Kubrick Ausstellung in London.
Stanley Kubrick Ausstellung in London.CapitalPictures / Action Press / picturedesk.com

In der Weltraumsaga "2001: A Space Odyssey" aus dem Jahr 1968 von Stanley Kubrick kommunizieren die Wissenschaftler mit der künstlichen Intelligenz ähnlich wie wir mit Siri oder Alexa. Sie nutzen zudem Tablets, die den heutigen iPads täuschend ähnlich sehen, und spielen Schach gegen den Computer.

Augmented Reality

Hasta la vista, baby: Im zweiten Teil von "Terminator" (1991) sah der Zuschauer durch die Augen von Arnold Schwarzenegger als Killerroboter und erfuhr erstmals, wie Augmented Reality aussehen könnte. Heute ist AR Realität. Nicht aber diese Art Tötungsmaschine.

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