Mit Ende März geht es wieder los: Marder machen sich über Autos her - und das kann richtig teuer werden. Besonders im Motorraum fühlen sich die Tiere wohl und richten dort oft großen Schaden an. Der ARBÖ Oberösterreich warnt jetzt eindringlich und nennt die wichtigsten Punkte, die du als Autofahrer beachten solltest.
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Regelmäßig unter die Motorhaube schauen
Marderbisse bleiben oft lange unbemerkt. Erste Hinweise können Pfotenabdrücke, Haare oder Kot im Motorraum sein. Wer solche Spuren entdeckt, sollte sofort handeln und sein Fahrzeug genau kontrollieren. Denn kleine Bissspuren können später zu schweren Schäden führen - etwa an Kabeln, Schläuchen oder sogar am Motor.
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Vorbeugen statt teuer reparieren
Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber du kannst einiges tun. Mardersprays, Ultraschallgeräte oder spezielle Schutzschläuche helfen, die Tiere fernzuhalten. Am effektivsten ist aber ein sicherer Abstellplatz wie eine Garage. Alternativ kann auch eine Mardermatte unter dem Auto verhindern, dass die Tiere überhaupt in den Motorraum gelangen.
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Nach Schäden unbedingt gründlich reinigen
Wurde dein Auto bereits angegriffen, ist eine Motorwäsche Pflicht. Der Grund: Marder markieren ihr Revier mit Duftstoffen. Bleiben diese zurück, ist die nächste Attacke oft nur eine Frage der Zeit. Wichtig auch bei der Versicherung: Viele Polizzen zahlen nur direkte Bissschäden - Folgeschäden können schnell zur Kostenfalle werden.
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Marder sind vor allem ab dem Frühling bis in den Spätsommer besonders aktiv, weil Paarungszeit ist und Revierkämpfe zunehmen. Dabei reagieren die Tiere aggressiv auf fremde Gerüche im Motorraum und beißen gezielt zu. Betroffen sind vor allem Autos, die häufig den Parkplatz wechseln. Die Schäden reichen von kaputten Kabeln bis hin zu schweren Defekten am Motor oder Fahrwerk.