Diese Frau ließ sich wegen Gehirntumor Kopf einfrieren

Als Kim Suozzi 21 Jahre alt war, wurde bei ihr Krebs im Gehirn festgestellt. 2013 verlor sie nach zwei Jahren im Alter von 23 den Kampf gegen die Krankheit. Selbst experimenttelle Therapien konnten die junge Frau nicht retten. Als letzten Ausweg tat sie etwas, was makaber klingt: Am Tag ihres Todes trennten Mediziner ihren Kopf vom Körper und froren ihn ein - damit Kim irgendwann vielleicht wieder ins Leben zurückkehren kann.

 

Als die Krebspatientin erfuhr, dass ihr die Ärzte nicht mehr helfen konnten, setzte sie ihre Hoffnungen in die Kryo-Konservation ihres Gehirns. Auf dem Protal Reddit und durch Spenden gelang es ihr, 80.000 Dollar zu sammeln, um ihren Kopf und ihr Gehirn in flüssigem Stickstoff einfrieren zu lassen. Anfang 2013 starb Suozzi schließlich. Mediziner des Unternehmens Alcor Life Extension Foundation packten ihren Leichnam sofort auf Eis, transportierten ihn ab, trennten den Kopf vom Körper und froren diesen ein.

Ihr damaliger Freund Josh Schisler erzählte nun, zwei Jahre später, erstmals der "New York Times", wie er der Verstorbenen Audiobotschaften aufnimmt, damit diese sie vielleicht irgendwann wieder hören kann. Bei Alcor selbst, deren Anhänger glauben, dass die Technik irgendwann in der Lage sein wird, Menschen ins Leben zurückzuholen, sind aktuell 139 Patienten eingefroren.

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