Achtung, Tierbesitzer

Diese Hautkrankheit kann Hund und Mensch treffen

Die Fuchsräude ist auf dem Vormarsch. Die parasitäre Hautkrankheit kann auch auf Hunde, Katzen und sogar Menschen überspringen.
Technik Heute
26.05.2026, 15:07
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Füchse gelten zwar seit Jahren als tollwutfrei, doch sie können noch eine andere gefährliche Erkrankung übertragen: die Fuchsräude. Diese durch Milben ausgelöste Hauterkrankung betrifft nicht nur Wildtiere, sondern kann auch auf Haustiere überspringen.

Die Übertragung erfolgt nicht nur bei direktem Kontakt mit kranken Füchsen. Auch in der Nähe von Fuchsbauten, in hohen Gräsern, im Buschwerk oder an Holzpoltern im Wald lauert die Gefahr. Selbst abgefallene Hautkrusten infizierter Tiere oder Fuchskot können die Milben übertragen.

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Wie chip.de berichtet, kam es 2025 in verschiedenen Regionen Süddeutschlands vermehrt zu registrierten Fällen. Auch im städtischen Raum ist die Krankheit auf dem Vormarsch, da dort viele Füchse leben.

So erkennst du befallene Tiere

Die mikroskopisch kleinen Räudemilben (Sarcoptes scabiei) legen in der Haut Bohrgänge für ihre Eier an. Kot und Speichel der Milben führen zu starkem Juckreiz. Befallene Tiere kratzen sich übermäßig, was zu blutenden Wunden und Infektionen führen kann. Erkrankte Füchse erkennt man an fellfreien Stellen und einem ausgedünnten Schwanz.

So schützt du dein Haustier

Wer mit dem Hund in betroffenen Gebieten spaziert, sollte ihn an der Leine führen und die festen Wege nicht verlassen. Bei Symptomen wie starkem Juckreiz oder kahlen Hautstellen solltest du rasch einen Tierarzt aufsuchen. Auch Menschen können sich anstecken, wobei die Infektion beim Menschen meist gut behandelbar ist.

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