Diese Nebenwirkungen treten bei geimpften Kindern auf

Die Impfung wird von Kindern und Jugendlichen sehr gut vertragen.
Die Impfung wird von Kindern und Jugendlichen sehr gut vertragen.Getty Images/iStockphoto
Eine neue Studie zeigt, dass die Zahl schwerer Nebenwirkungen bei geimpften Kindern und Jugendlichen verschwindend gering ist. 

Das Risiko einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach einer Immunisierung mit mRNA-basierten Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 gab Anlass zur Besorgnis, als die Nebenwirkung Anfang 2021 ans Licht kam. Sie tritt überwiegend bei jüngeren Männern auf, von 16 bis vielleicht 40 oder 50 Jahre alt. Übermäßiges Risiko wurde bei Frauen, Mädchen und älteren Männern nicht durchgängig beobachtet. Eine Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC), die vom 3. November bis zum 19. Dezember 2021 durchgeführt wurde, zeigt nun, welche Nebenwirkungen bei Kindern nach den Impfungen auftraten. 

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Kaum bei den Kleinen

8,7 Millionen Kinder zwischen 5 und 11 Jahren wurden in den USA mit dem Covid-19-Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Schwere Nebenwirkungen traten in dieser Altersgruppe nur in Einzelfällen (2 Prozent) auf. Die übrigen Nebenwirkungen (98 Prozent) waren demnach unproblematisch. Zu den schweren Nebenwirkungen gehören unter anderem Symptome wie Fieber, Erbrechen und Herzmuskelentzündung.

Insgesamt bei 12 der 8,7 Millionen geimpften Kindern wurde eine Herzmuskelentzündung festgestellt. Im Spital behandelt werden musste laut Studie aber kein Kind. 

In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen wurden mit 18,7 Millionen Impfdosen sogar um 10 Millionen Impfungen mehr verabreicht. Aber auch bei den Größeren waren die meisten Nebenwirkungen (92 Prozent) nicht relevant. 265 Kinder erkrankten nach der Impfung jedoch an einer Herzmuskelentzündung. 251 von ihnen mussten daraufhin im Krankenhaus behandelt werden. Die Jugendlichen erholten sich schnell, aber bei 16 Jugendlichen hielten die Beschwerden länger an. Buben waren hauptsächlich betroffen.

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Booster für Kinder und Jugendliche

Inzwischen hat die Food and Drug Administration (FDA) in den USA auch die Boosterimpfung mit BioNTech/Pfizer für 12- bis 15-Jährige mindestens fünf Monate nach ihrer zweiten Dosis zugelassen. Auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren mit einem geschwächten Immunsystem oder Vorerkrankungen können eine dritte Impfdosis bekommen. In den USA nehmen die Krankenhauseinweisungen von Covid-infizierten Kindern zu, da die hoch ansteckende Omikron-Variante eine Infektionswelle auslöst.

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