Der Tech-Gigant Google hat auf der eigenen Entwicklerkonferenz eine Vorschau auf die nächste Android-Version gegeben. Doch auch beim mobilen Betriebssystem von Apple wird es in diesem Jahr verschiedene Änderungen und neue Funktionen geben.
Laut einem Bericht von Bloomberg.com soll es für Geräte wie das iPhone oder das iPad wie bei der Konkurrenz einen systemweiten Dark Mode geben. Die Benutzeroberfläche soll dabei hauptsächlich aus dunklen Elementen bestehen, wodurch der Akku weniger beansprucht werden soll.
Weitere Gerüchte
Ebenfalls sollen einige iOS-Programme überarbeitet worden sein. In der Nachrichten-App soll es künftig – ähnlich wie bei WhatsApp – möglich sein, ein Profilbild und einen Nutzernamen zu wählen. In der Mail-App soll man ganze Konversationen auf stumm schalten und E-Mails von bestimmten Absendern abblocken können.
In der Karten-App könnte es einfacher werden, oft besuchte Orte – etwa das Zuhause oder das Büro – zu definieren und dorthin zu navigieren. Ebenfalls sollen Nutzer Gruppen zu bestimmten Standorten gründen können und dort auch Bilder hinzufügen.
Auch an der Tastatur wurde offenbar gearbeitet. Neu könnte es eine zusätzliche Option geben, bei der man über die virtuellen Tasten streicht, um ein Wort zu schreiben. So ähnlich ist dies bereits bei Android-Handys oder mit der Swiftkey-App möglich.
Kommt im Herbst
Ebenfalls dürfte Apple die Funktionalität im Bereich des intelligenten Wohnens erweitern und insbesondere die Integration von Überwachungskameras verbessern. Beim Homepod-Lautsprecher könnte es mit dem Update auch Unterstützung für die Erkennung von verschiedenen Stimmen geben.
Generell soll iOS 13 – wie schon die Version 12 – die Zahl der Softwarefehler deutlich reduzieren und die Geräte schneller arbeiten lassen. Eine Testversion dürfte an der WWDC-Entwicklerkonferenz von Apple am 3. Juni veröffentlicht werden. Der finale Release ist für Herbst geplant. (swe)