Diese sechs Essstörungen sind nahezu unbekannt

Essstörungen haben viele Gesichter und müssen nicht zwangläufig "Bulimie" oder "Magersucht" heißen.
Essstörungen haben viele Gesichter und müssen nicht zwangläufig "Bulimie" oder "Magersucht" heißen.Getty Images/iStockphoto
Dort wo ein Nahrungsüberangebot besteht, sind Essstörungen leider an der Tagesordnung. Jedoch gibt es mehr als Bulimie und Magersucht.

Bulimie und Magersucht sind weitgehend die bekanntesten Essstörungs-Typen. Doch es gibt noch einige mehr, die nicht weniger zwanghaft und ebenso gefährlich sind. Wer es niemals schafft, seine Nahrung zu genießen und sich die Gedanken hauptsächlich um Kalorien und den perfekten "Beach-Body" drehen, hat zwangsläufig mit dem Essen ein Problem. Viele Symptome sind aber zu unklar, um dies auf den ersten Blick zu erkennen.

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OSFED

Abseits der Ess-Brechsucht (Bulimie) und der Magersucht (Anorexie) gibt es noch sogenannte "Other specified feeding and eating Disorders", kurz OSFED. Wir zählen einmal kurz auf:

Kein Verharmlosen

Wer unter einer der obig aufgezählten Zwangs- und/oder Essstörungen leidet, ist keinesfalls "besser" dran als jemand mit einer "richtigen" Essstörung. Die weniger "klassischen" Varianten bergen dieselben Gefahren wie Magersucht oder Bulimie. Essen oder Nicht-Essen ist laut Experten immer eine Bewältigungsstrategie, denn das Hungergefühl zu besiegen verleiht dem Betroffenen Kontrolle und Macht.

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Was ist denn nun normal?

Nach einem Pandemie-Jahr ist es völlig in Ordnung, sich über zwei, drei, vier, oder sieben Kilo zu viel zu ärgern, weil man durch Lockdowns und finanzielle Engpässe seinen Körperumfang nicht entsprechend pflegen konnte. Doch wenn man sich über Gebühr täglich mit Ernährung und dem eigenen Spiegelbild beschäftigt, öffnet man einer Essstörung bereits unbewusst Tür und Tor. Sobald die Teilnahme am normalen Leben durch das Essverhalten eingeschränkt wird und man sich "Glück" entweder reinfuttert oder durch Verzicht empfindet, kann dies bereits eine Abwärtsspirale sein.

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