"Heute.at" hat neun höllische Pisten ausgewählt, die aufgrund ihres Gefälles besonders schwer zu bewältigen sind. Die GoPro-Videos der Strecken bieten einen Vorgeschmack auf den wilden Ritt, der wagemutigen Skifahrern bevorsteht.
"Heute.at" hat neun höllische Pisten ausgewählt, die aufgrund ihres Gefälles besonders schwer zu bewältigen sind. Die GoPro-Videos der Strecken bieten einen Vorgeschmack auf den wilden Ritt, der wagemutigen Skifahrern bevorsteht.
Diese Pisten sind nur etwas für erfahrene Skifahrer. Sie sind besonders steil und lassen keinen Fehler zu - ein Sturz kann mitunter böse enden. Wer dann unten und noch dazu unverletzt ist, kann sich aber über seinen Erfolg doppelt freuen.
Die Streif
Die Streif ist unter den angeführten Pisten bei weitem nicht die Strecke mit der höchsten durchschnittlichen Steigung. Doch vor allem die legendäre Mausefalle macht sie zu einer schwierigen Piste, auf der nicht nur Profi-Skifahrer, sondern bereits Millionen von Skifahrern vor ihrer Fahrt schlucken mussten.
Harakiri
Dieser Name ist hier Programm. Wer die Harakiri-Piste im Zillertal wählt, ist entweder ein exzellenter Skifahrer oder tatsächlich lebensmüde. Das Skigebiet selbst bezeichnet sie nicht zu Unrecht als steilste Abfahrt Österreichs. Mit durchschnittlich 78 Prozent Steigung ist sie auch für furchtlose Skifahrer ein harter Brocken.
Gamsleiten 2
Ebenfalls sehr anspruchsvoll ist Gamsleiten 2 in Obertauern. Die Piste mit 362 Metern Höhenunterschied vom Start bis zum Ziel sollte man lieber ernst nehmen. Dabei war die Strecke früher noch extremer und schlechter präpariert. Doch die entschärfte Variante ist Herausforderung genug.
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Direttissima
Sehr direkt in die Tiefe führt die Direttissima im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis. Die 2500 Meter lange Strecke ist eine schwarze Piste, die man so schnell nicht vergisst. Bei einem durchschnittlichen Gefälle von 70 Prozent sollte man besser nicht die Balance verlieren, um Verletzungen zu vermeiden.
Diabolo
Eine teuflische Herausforderung ist die Diabolo-Piste im Montafon. Aller Anfang ist schwer: Die schlimmste Stelle befindet sich ausgerechnet im höllischen Startbereich mit bis zu 70 Prozent Gefälle. Danach lässt das Gefälle nach und die Besucher können durchschnaufen.
Holzriese I
Hart wie Holz ist auch ein Aufprall auf der Piste "Holzriese I", im Hochpustertal gelegen. Bis zu 71 Prozent Gefälle warten auf Skifahrer, die auf der Suche nach dem richtigen Kick sind.
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Kandahar-Abfahrt
Am Fuß der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen liegt die wohl furchteinflößendste Piste Deutschlands. Ein Gefälle von bis zu 92 Prozent setzt Profis wie mittelmäßigen Skifahrern zu. Die Spitznamen der Streckenabschnitte ("Höllentor" oder "Freier Fall") wurden nicht zufällig gewählt.
Mur Suisse
Die ein Kilometer lange Piste "Mur Suisse" ("Schweizer Mauer") des Skigebiets Le Pas de Chavanette ist berüchtigt. Große Unebenheiten und ein eklatanter Höhenunterschied von 400 Metern haben zu dem Ruf beigetragen. Da muss man als Skifahrer schon aufpassen, dass man sein Ricola-Zuckerl nicht verschluckt.
Langer Zug
Steilere, präparierte Skipisten als den Langen Zug in Lech am Arlberg gibt es auf dieser Erde kaum. Diese Strecke ist nichts für blutige Anfänger, die sich beim Versuch, sie zu bezwingen, höchstwahrscheinlich nur verletzen würden. Erfahrenen Ski-Profis bietet sie aber viel Spaß, denn langweilig wird hier keinem.