Was als sicherer Rückzugsort galt, wird plötzlich zum Ort des Schreckens: Dubai, sonst bei Promis gerne der Inbegriff von Luxus und Sicherheit, steht im Schatten der Eskalation im Nahen Osten.
Iranische Angriffe erschüttern die Region, Raketen werden abgefangen, Drohnen schlagen ein. Sogar auf der künstlichen Insel Palm Jumeirah kam es zu einem Einschlag am Luxushotel Fairmont The Palm.
Mittendrin: Hollywood-Star Lindsay Lohan. Die "Mean Girls"-Darstellerin lebt seit über zehn Jahren in Dubai, gemeinsam mit Ehemann Bader Shammas und Sohn Luai. Laut US-Medien geht es der Familie gut. Auf Instagram schrieb Lohan schlicht: "Praying for peace. Stay safe everyone." Also: "Ich bete für Frieden. Bleibt sicher."
Noch vor wenigen Tagen schwärmte sie in einem Interview davon, wie "erdend" das Leben in Dubai sei. Jetzt herrscht Ausnahmezustand.
Auch Fußball-Legende Graeme Souness sitzt fest. Eigentlich wollte der Ex-Liverpool-Star aus Abu Dhabi zurück nach Großbritannien fliegen. Statt Boarding hieß es: Warten im Terminal, während draußen laute Detonationen zu hören waren. In einem Video spricht er von "Anti-Missiles", die Raketen abfangen würden. Seine trockene Bilanz: "Wo ich bin, gibt es nie einen langweiligen Moment."
Noch dramatischer klingt es bei Petra Ecclestone, Tochter von Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone. Sie spricht von "einer der schlimmsten Nächte meines Lebens". Eigentlich sei die Familie nach Dubai gezogen, um sich sicher zu fühlen. "Und jetzt das", so ihr fassungsloses Statement.
Im Sportbereich herrscht ebenfalls Chaos: Tennis-Star Daniil Medvedev gewann noch das Finale der "Dubai Duty Free Tennis Championships", während in der Region bereits Raketen abgefangen wurden. Sein Finalgegner Tallon Griekspoor musste verletzungsbedingt aufgeben. Auch das Doppel mit Henry Patten und Harri Heliovaara ging noch über die Bühne. Fast surreal angesichts der Lage.
England-Cricket-Star Jonny Bairstow bittet indes um Hilfe bei der Heimreise. Das Spiel der England Lions wurde abgesagt. Und auch Rio Ferdinand und Ehefrau Kate berichten von einer Nacht im Keller. "Sehr beängstigend", schreibt sie. Die Kinder hätten es immerhin als "Übernachtungsparty im Keller" gesehen.
Besonders heftig schildert Fitness-Unternehmer Julian Zietlow die Situation: Eine Druckwelle habe "fast die Scheibe weggefetzt". Rauch, Sirenen, Unsicherheit. Selbst der Flughafenbetrieb wurde zeitweise eingestellt.
Sängerin Kim Gloss reagierte als Mutter sofort: Matratzen weg von den Fenstern, Kinder fest im Arm. "Ich vertraue dem Raketenabwehrsystem", sagt sie, doch die Nacht sei unruhig gewesen.
Dramatisch auch die Lage bei Georgina Fleur: Sie sitzt nach Dreharbeiten in Thailand fest – Tausende Kilometer entfernt von ihrer vierjährigen Tochter in Dubai. In Panik bat sie Marcus von Anhalt, das Kind bei sich aufzunehmen. Er wohnt in einer der "sichersten Gegenden" – mit großem Haus und tiefem Keller. Kritiker erinnern jedoch an seine Skandal-Vergangenheit. Er selbst gibt sich demonstrativ entspannt: "Alles gut bei uns."
Und dann ist da noch RAF Camora. Der Wiener Rapper meldete sich kurz nach den Explosionen: "Wir waren mittendrin." Seitdem – Funkstille. Kein Update, kein Lebenszeichen. Fans sorgen sich: Sitzt er fest? Oder schweigt er bewusst?
Politische Spannungen eskalieren weiter, die Börsen schließen und über 500 Todesopfer wird gesprochen. Die Angst wächst damit weiter. Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage im Nahen Osten bald wieder beruhigt.