Er hat schon vieles gemacht – doch dieses Kapitel dürfte selbst für ihn ungewöhnlich sein: Oliver Pocher steigt ins Erotikgeschäft ein. Allerdings nicht als Darsteller, sondern als Regisseur.
Die Idee entstand nach einem Treffen mit Texas Patti auf der Erotikmesse Venus Berlin. Dort kamen beide ins Gespräch, später folgte die Einladung nach Los Angeles. Pocher sagte zu, ganz in der Tradition seines Formats "Rent a Pocher", in dem er regelmäßig ungewöhnliche Jobs annimmt.
Diesmal also Pornoregisseur. Gedreht wurde in schlichter Kulisse: großes Bett, wenig Ausstattung. Pocher übernahm nach eigenen Angaben alles, von der Kameraarbeit bis zur Organisation. Gefilmt wurde mit iPhone und iPad.
Vorab habe es "mehr Schriftverkehr als Geschlechtsverkehr" gegeben, erklärte Pocher ironisch. Gesundheitsnachweise seien geprüft worden, alle Beteiligten selbstverständlich volljährig. Die Szenen dienen laut ihm als Promo-Material für Texas Patti und eine Kollegin.
Eine Sache machte er aber nicht: "Ich bin nicht aktiv vor die Kamera getreten", stellte er klar. Für ihn sei das Ganze vor allem ein spannendes Experiment gewesen.
Sogar einen Künstlernamen hat er sich überlegt: Auf die Frage, wie er sich als Pornodarsteller nennen könnte, spuckte ChatGPT den Namen "Pochinator" aus. "Der Name hat mir gefallen", sagte er gegenüber "Bild".
Ob aus dem Ausflug ins Erotikfilm-Geschäft mehr wird? Pocher nimmt es mit Humor. Seine Eltern, so witzelte er, würden sich bestimmt freuen. Schließlich könne man mit Sexfilmen "ordentlich Geld verdienen".