Der Frack sitzt wie angegossen. "Heute" begleitete Oliver Pocher (47) zu seiner letzten Anprobe bei Karin Agh von Stoffwerk. Zum mittlerweile dritten Mal wird der deutsche Comedian über das Parkett der Staatsoper wirbeln. Und wie man ihn kennt, ist dabei für Gesprächsstoff gesorgt. Pocher und der Opernball, das ist keine leise Liebesgeschichte.
Bereits 2014 und 2024 mischte der selbsternannte Liebeskasper das elitäre Parkett auf. Skandale inklusive. Trotzdem – oder gerade deshalb? – zieht es ihn immer wieder zurück nach Wien. Offenbar hat er Gefallen an Glanz, Glamour und ein bisserl Aufregung gefunden.
Auch diesmal kommt er nicht allein. Wie schon vor zwei Jahren wird ihn seine Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden begleiten. Harmonie statt Rosenkrieg? Zumindest am Red Carpet dürfte man sich bestens verstehen. Natürlich nimmt das einstige Paar gemeinsam in der Loge von Helmut und Katarina Kaltenegger Platz.
Bei seinem letzten Besuch 2024 logierte Pocher in der Loge des deutschen Unternehmers Markus Deussl. Neben Schlager-Ikone Heino und dessen Manager Helmut Werner nahm er Platz und überraschte mit ungewohnter Zurückhaltung. Der Grund: Schon bei der Ankunft war der Entertainer stimmlich schwer angeschlagen. Viel mehr als ein heiseres Flüstern war damals nicht drin. Für einen Mann, der sonst von Pointen lebt, fast schon ein kleiner Opernball-Schock.
Unvergessen bleibt allerdings sein erster Auftritt 2014. Damals war es ebenfalls Helmut Werner, der ihn zum Staatsgewalze brachte. Pocher sorgte für einen handfesten Skandal, als er sich öffentlich mit den Kardashians anlegte – und dabei auch angeblich das N-Wort verwendete. Der Auftritt schlug hohe Wellen, international wurde berichtet.
Insider munkelten sogar, dass Kim Kardashian, die damals von Richard Lugner als Stargast eingeladen war, auch wegen der verbalen Entgleisungen früher als geplant abreiste. Heute hat Pocher rund zwei Millionen Follower auf Instagram und weiß ganz genau, wie man Aufmerksamkeit erzeugt. Bleibt die Frage: Wird sein dritter Opernball-Auftritt diesmal skandalfrei? "Heute" ist jedenfalls hautnah dabei – vom Frack bis zum letzten Walzerschritt.