Die Inflationsrate in Österreich steigt weiter an: Für März 2025 wird sie voraussichtlich 2,9 Prozent betragen, ein Anstieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Besonders Dienstleistungen und Nahrungsmittel treiben die Teuerung voran.
"Im Bereich Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol sehen wir einen überdurchschnittlichen Preisauftrieb von 3,2 Prozent", erklärte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.
Für Hobbyköche und Frittier-Fans gibt es jetzt aber gute Nachrichten: Zumindest Speiseöl wird wieder leistbar – einige Supermarktketten kündigten an, die Preise um bis zu 25 Prozent zu senken.
Der Grund: „Verantwortlich ist sicher, dass sich die internationale Lage – was die pflanzlichen Öle betrifft – entspannt hat", erklärt Helmut Feitzlmayr, Leiter der Pflanzenanbauabteilung in der Landwirtschafskammer OÖ, gegenüber dem "ORF".
Denn: Vor allem der Preis von Sonnenblumenöl schoss durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine in die Höhe, "weil der Hauptteil der Weltproduktion von Sonnenblumenöl aus Russland und der Ukraine stammt."
Im vergangenen Jahr setzten dann Ernteausfälle in Spanien und Afrika auch den übrigen Speiseölen zu. Mittlerweile sind die Exporte der Ukraine aber nahezu wieder auf Vorkriegsniveau. Deshalb können die Supermärkte jetzt mit Preissenkungen reagieren.