Silvester ist astrologisch kein leichter Tag. Der Mond steht im Skorpion und bildet intensive Aspekte zu Pluto, während die Sonne im Steinbock das Jahr endgültig zuschnürt. Emotionen sind roh, ehrlich und kaum zu beschönigen.
Es ist kein Tag für Oberflächlichkeit. Keine Nacht für Ablenkung. Unter dem Lärm, den Raketen und Vorsätzen brodelt etwas Tieferes: Abschied. Wahrheit. Konsequenz.
Für den Skorpion, das Zeichen der Transformation, fühlt sich dieser Tag wie ein innerer Endpunkt an.
Der Skorpion spürt es schon seit Tagen: Etwas passt nicht mehr. Eine Bindung, ein Gedanke, ein inneres Muster. Heute wird daraus Gewissheit.
Der Skorpion-Mond bringt keine sanften Übergänge. Er verlangt Ehrlichkeit. Du kannst heute nichts beschönigen, nichts verdrängen. Aber genau darin liegt deine Kraft: Du erkennst, was dich gebunden hat – und entscheidest dich bewusst dagegen.
Das kann wehtun. Es kann traurig machen. Aber es fühlt sich gleichzeitig befreiend an. Denn was heute endet, hat dich länger gehalten, als es sollte.
Auch körperlich ist die Intensität spürbar: Unruhe, tiefer Atem, ein starkes Bedürfnis nach Alleinsein oder nach absolut ehrlicher Nähe. Beides ist richtig – solange es echt ist.
Dieser Silvesterabend ist kein Neubeginn im klassischen Sinn. Er ist ein Schnitt. Und erst danach entsteht Raum für Neues.
Zwing dich heute nicht zur Freude. Die Sterne raten: Echte Transformation braucht keine Party. Wenn du heute ehrlich bist, beginnt dein neues Jahr stark.