Die Feiertage waren köstlich, gemütlich und voller schöner Momente – aber auf der Waage zeigt sich das alles oft recht deutlich. Für viele ist der Blick in den Spiegel nach Weihnachten wenig erfreulich, denn der Bauch wölbt sich, der Hosenbund spannt und das Gefühl, sich "voll" zu fühlen, ist allgegenwärtig.
Doch jetzt panisch ins neue Jahr zu starten, mit Crash-Diäten, stundenlangem Training oder Verzicht auf alles, was schmeckt, bringt meist nur Frust – und macht die Sache oft schlimmer statt besser.
Was wirklich hilft, ist ein sanfter Neustart. Der Körper ist keine Maschine, sondern ein komplexes System, das kleine Reize viel besser verträgt als radikale Umstellungen. Wer sich ab sofort wieder an drei geregelte Mahlzeiten hält, genug Wasser trinkt und die Portionen etwas verkleinert, wird überrascht sein, wie schnell sich das Völlegefühl legt.
Auch Bewegung muss kein Marathon sein – ein täglicher Spaziergang mit etwas zügigem Tempo, vielleicht eine kleine Yoga-Einheit oder einfach ein paar mehr Stiegen statt dem Lift können bereits den Stoffwechsel ankurbeln.
Wer noch Reste vom Festessen hat, sollte sie nicht wegwerfen – aber kreativ verwerten. Aus übrig gebliebenem Gemüse, Fleisch oder Käse lassen sich leichte Eintöpfe oder bunte Ofengerichte zaubern, die schmecken und den Körper nicht belasten. Auch auf Süßes muss niemand ganz verzichten. Wer bewusst genießt und nicht ständig nebenbei nascht, merkt schnell: Ein Stück Schokolade reicht oft völlig.
Der wichtigste Tipp aber ist: Sei nicht zu streng mit dir. Ein, zwei Kilo mehr nach den Feiertagen sind völlig normal und kein Grund zur Panik. Entscheidend ist nicht das Gewicht am 27. Dezember, sondern das Körpergefühl ein paar Wochen später.