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Nadal-Trainer über Djokovic: "Er ist kein Impfgegner"

Wie geht es mit Novak Djokovic weiter? Carlos Moya, Trainer von Rafael Nadal, sieht die Karriere des Serben in "ernster Gefahr". 
Martin Huber
06.02.2022, 15:35

Novak Djokovic, die Nummer 1 der Tenniswelt, musste tatenlos zusehen, wie sein Rivale Rafael Nadal am letzten Sonntag in einem epischen Finale die Australian Open gewann und zum 21. Mal ein Grand-Slam-Turnier gewann.

Nadal führt damit das Major-Ranking alleine an. Djokovic und Roger Federer liegen im Wettlauf um die meisten Grand-Slam-Titel zurück – beide halten bei je 20 Triumphen.

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Djokovic ist in einer schwierigen Situation. Er ließ sich nicht impfen für das erste großte Tennis-Turnier des Jahres. Deshalb durfte er auch nicht mitspielen, wurde nach der Impf-Posse sogar aus Australien ausgewiesen. Die Begründung: Er könnte die Anti-Impfbewegung im Land stärken. 

Sein Impfstatus könnte dem "Djoker" auch in Zukunft in die Quere kommen. Das glaubt auch Carlos Moya, der Trainer von Rafael Nadal: "Wenn sich Novak nicht impfen lässt, besteht die ernsthafte Gefahr, dass er kein Grand-Slam-Turnier mehr spielen kann und so würde er darauf verzichten, seine Karriere, für die er so hart gekämpft hat, fortzusetzen."

Moya, der 1998 als Spieler die French Open gewann, sagt weiter: "Ich glaube nicht, dass er ein Impfgegner ist, aber jetzt ist er in einer komplizierten Situation."

Im Mai geht das Grand-Slam-Duell in Paris in die nächste Runde. Mit Djokovic? Es könnte erneut zu einem Start-Wirbel kommen, weil die französische Regierung die Gültigkeit des Zertifikats für Genesene auf vier Monate verkürzen will. Djokovic infizierte sich im Dezember ein zweites Mal mit Corona.

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