Ziel ist Grand-Slam-Titel

Djokovic mit Kampfansage: "Ich kann jeden schlagen"

Novak Djokovic gibt sich vor den Australian Open gewohnt selbstbewusst. Der Serbe glaubt fest an den Erfolg und an Siege gegen Sinner und Alcaraz.
Sport Heute
18.01.2026, 19:21
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Novak Djokovic muss einer bitteren Realität ins Auge blicken: Das Alter macht auch vor ihm keinen Halt. Dem 38-Jährigen wurde der Rang als Nummer eins der Tennis-Welt längst abgelaufen.

Mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hat die neue Generation die Weltspitze übernommen, die Youngsters machen sich die Grand-Slam-Titel unter sich aus, sind kaum zu biegen. Dennoch: Der Serbe glaubt weiterhin an seine Chancen. Vor den Australian Open sieht er den Titel als realistisches Ziel.

"Wenn ich gesund bin und alle Puzzleteile zusammenpassen, kann ich jeden schlagen", sagte Djokovic vor seinem Erstrundenduell gegen den Spanier Pedro Martinez am Montag. Sollte der Serbe im Anschluss tatsächlich noch sechs weitere Spiele für sich entscheiden, wäre er nicht nur der geschlechterübergreifend alleinige Rekordhalter in Sachen Major-Siege, nein, Djokovic wäre dann auch der älteste Grand-Slam-Sieger der Geschichte.

"Auf anderem Level"

Aber hat der alternde Superstar, der im vergangenen Jahr bei allen vier Slams im Halbfinale ausschied und in Melbourne mit zehn Titeln Rekordsieger ist, dazu wirklich eine Chance? Dahinter steht ein dickes Fragezeichen. Nicht zuletzt, weil Djokovic aus körperlichen Gründen kein einziges Vorbereitungsturnier vor den Australian Open absolviert hat.

Dass er in Zeiten der Dominanz von Alcaraz und Sinner ein klarer Außenseiter ist, ist ihm bewusst. "Sinner und Alcaraz spielen gerade auf einem anderen Level", erklärte Djokovic - aber: "Das heißt nicht, dass niemand sonst eine Chance hat."

Es gelte ob seiner fehlenden Matchpraxis eben, "jedes Match wie ein Finale zu behandeln." Und Energie aufzubauen für die späteren Runden.

"Ich möchte die Chance haben, gegen die Besten zu spielen", sagte Djokovic. Und sie am liebsten noch ein letztes Mal zu bezwingen. An ein Karriereende, an ein Ende der Jagd auf die "magische 25", das stellte der Serbe am Samstag klar, verschwendet er (noch) keinen Gedanken.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.01.2026, 19:21
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