Die "Hermann Maier Star Challenge" ist längst ein Fixpunkt im Pongauer Winter. Promis aus allen Ecken des Landes und Ex-Ski-Größen fahren gemeinsam auf Herminators Heimstrecke. Wie "Heute" berichtete, war heuer auch Thomas Muster, einstiger French-Open-Sieger, mit dabei.
Auf den Skiern lief es für Muster allerdings nicht nach Wunsch. Nachdem er ein Tor ausließ, wurde er disqualifiziert. Doch nicht nur das schlechte Abschneiden machte ihn unrund – auch die Aussage von "SRF"-Moderatorin Annette Fetscherin während der Übertragung brachte ihn auf die Palme.
Fetscherin nannte Muster "den Roger Federer von Österreich", woraufhin der Tennis-Haudegen trocken konterte: "Das kann sich ja nicht ausgehen", meinte er im breitesten österreichischen Dialekt.
Der Vergleich mit dem zwanzigfachen Grand-Slam-Champion Federer ist Muster sichtlich zu hoch gegriffen. Er winkte ab: "Der hat gefühlt mehr Grand-Slam-Titel als ich Einzel-Titel. Da liegt die Moderatorin ein bisschen falsch." Fakt ist: Muster holte in seiner Karriere immerhin 44 ATP-Titel – aber eben keinen Vergleich zu Federers Rekorden.
Nach der Sendung wollte sich der „SRF” zu dem Federer-Sager wiederum nicht weiter äußern. Fetscherin habe den Vergleich spontan und in lockerer Atmosphäre gemacht, hieß es vom Sender.