Sebastian Ofners peinlicher Irrtum bei den Australian Open schlägt weiter hohe Wellen, nun auch international. Der vorzeitige Jubel des Steirers im entscheidenden Match-Tiebreak machte ihn nicht nur zum tragischen Verlierer der Qualifikation, sondern auch zur Zielscheibe für Spott aus dem Ausland.
Die britische Daily Mail stempelte Ofner in einem Bericht gar als "biggest loser" der Australian Open ab. Hintergrund ist die Szene, in der der Österreicher beim Stand von 7:1 im finalen Tiebreak bereits den Sieg feierte und dabei vergaß, dass in Melbourne im Entscheidungssatz bis zehn Punkte gespielt wird.
Nach der abrupten Unterbrechung kippte das Match komplett. US-Youngster Nishesh Basavareddy startete eine unglaubliche Aufholjagd, gewann den Tiebreak noch 13:11 – und setzte nach dem Match sogar noch einen drauf.
Der Amerikaner verspottete Ofner offen: Mit beiden Händen um den eigenen Hals deutete er eine sogenannte "Choke"-Geste an. Im englischen Sportjargon steht "to choke" für das Versagen in einer klaren Siegposition – wenn einem Athleten im entscheidenden Moment die Nerven flattern und ein sicher geglaubter Erfolg noch verspielt wird.
Eine Szene, die in sozialen Netzwerken rasch die Runde machte und Ofners ohnehin schmerzhaftes Aus endgültig zur internationalen Lachnummer werden ließ.