Australian-Open-Aus

Peinlicher Irrtum! Ofner jubelt zu früh, verliert noch

Sebastian Ofner scheitert auf skurrile Weise bei den Australian Open in der Quali. Er jubelte bereits über den vermeintlichen Aufstieg.
Sport Heute
14.01.2026, 08:25
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Bitteres Aus für Sebastian Ofner in der Qualifikation der Australian Open. Der Steirer scheiterte in Runde zwei am US-Amerikaner Nishesh Basavareddy mit 6:4, 4:6, 6:7 (11:13) – und wird sich vor allem über einen folgenschweren Fauxpas ärgern.

Im Match-Tiebreak des dritten Satzes lag Österreichs Nummer zwei bereits komfortabel mit 7:1 voran. Ofner wähnte sich jedoch zu früh am Ziel, jubelte, hob die Hände und marschierte bereits Richtung Netz. Dabei wird in Melbourne im entscheidenden Tiebreak auf zehn Punkte gespielt.

Der Fehler kostete Ofner die Nerven – und letztlich das Match. Nach der unfreiwilligen Unterbrechung kippte das Momentum komplett. Basavareddy holte acht der nächsten neun Punkte und fixierte noch den Sieg.

Für Ofner ist damit der Traum vom Hauptfeld in Melbourne geplatzt – auf besonders schmerzhafte Art.

Annemiek Van Vleuten jubelt über vermeintliches Gold – das hatte sich 2021 in Tokio aber schon Anna Kiesenhofer geschnappt, die im Ziel auf sie wartete.
Reuters

Erinnerungen an vergleichbare Sport-Irrtümer wurden wach. Eine Fauxpas der besonderen Art lieferte etwa die Niederländerin Annemiek Van Vleuten. Sie radelte bei den Olympischen Spielen 2021 mit weit ausgebreiteten Armen jubelnd über die Ziellinie, wähnte sich als Olympiasiegerin. Van Vleuten und das gesamte Favoritinnenfeld hatte beim Straßenrennen von Tokio aber auf die österreichische Außenseiterin Anna Kiesenhofer vergessen, die gleich zu Beginn des Rennens vorne weggefahren war. Silber war für die Gold-Favoritin später sichtlich eine Enttäuschung – die Scham über die Bilder des verfrühten Jubels war groß.

Der Radsport scheint prädestiniert für derartige Schnellschüsse zu sein. Auf der 15. Etappe der letztjährigen Tour de France jubelte Julian Alaphilippe bereits über den Etappensieg. Der Star wähnte sich fälschlicherweise in Führung – am Ende schaute nur Rang drei heraus. Tim Wellens und Victor Campenaerts lagen vor ihm.

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