"Mir Recht gegeben"

Deutscher-Keeper teilt weiter gegen Österreich aus

Der deutsche Handball-Torhüter Andreas Wolff teilt nach dem Sieg der Erzrivalen gegen Österreich erneut gegen das ÖHB-Team aus.
Sport Heute
16.01.2026, 08:32
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Schon vor dem Duell mit Österreich hatte er mit markigen Worten für zusätzliche Brisanz gesorgt und viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auch nach dem knappen 30:27-Auftaktsieg bei der EM am Donnerstag stand Deutschlands Torhüter Andreas Wolff im Mittelpunkt des Interesses.

"Die erste Hälfte hat mir Recht gegeben", meinte Wolff im Rückblick auf seine deutliche Kritik an der rot-weiß-roten Taktik. Den Österreichern half das wenig – sie mussten sich trotz starker Phasen leise über eine verpasste Chance ärgern.

"Wäre mehr drinnen gewesen"

"Natürlich wäre mehr drinnen gewesen", sagte Spielmacher Lukas Hutecek nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie, in der Österreich das Momentum aber nie ganz auf seine Seite ziehen konnte. Gegen einen Titelanwärter wie Deutschland, der qualitativ wie quantitativ überlegen ist, sei das zwar kein Beinbruch, der verpasste Lohn schmerzte dennoch.

Vor allem defensiv überzeugte das ÖHB-Team. Das schnelle, dynamische Angriffsspiel der Deutschen wurde über weite Strecken gut kontrolliert. "Wir haben über 60 Minuten eine überragende Abwehr gespielt. Das wäre ein Schlüssel zum Sieg gewesen", unterstrich Kreisläufer Tobias Wagner.

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Im Angriff hingegen hakte es. Gegen die ebenfalls starke deutsche Defensive fand Österreich zu selten Lösungen. "Wir haben uns vorne oft festgelaufen und ein paar Fehler zu viel gemacht", analysierte Hutecek.

Wagner zeigte sich selbstkritisch: "Ich habe das Team heute auch ein bisschen im Stich gelassen." Schon am Samstag wartet mit Spanien (18.00 Uhr/live ORF 1) die nächste schwere Aufgabe, bei der Österreich bereits unter Zugzwang steht. Dennoch blieb Hutecek optimistisch: "Auf dieser Leistung können wir aufbauen."

Besser lief es phasenweise nach der Umstellung auf das 7-gegen-6-Spiel, mit dem Österreich schon in der Vergangenheit Erfolg hatte – und das Wolff bereits vor dem Spiel auf die Palme gebracht hatte. Er hatte diese Variante als "Anti-Handball" bezeichnet und blieb auch nach dem Sieg bei seiner Haltung: "Der Kern der Aussage bleibt, ich bin absolut kein Fan dieser Spielweise."

Seine Wortwahl sei allerdings "auf jeden Fall überspitzt gewesen", räumte Wolff ein. Nicht zuletzt seien die Aussagen auch als kleine "Frotzeleien" gegen seinen Kiel-Teamkollege.

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