Nur zehn Herren dabei

"Riesen-Bullshit" – ÖSV sauer wegen Olympia-Startplätze

Zehn Skifahrer darf Österreich zu den Olympischen Spielen entsenden, Brasilien drei. Die strenge Quotenregelung sorgt für Unmut.
Sport Heute
15.01.2026, 09:11
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Wer darf mit zu den Winterspielen? Mit dieser Frage quälen sich aktuell die Trainer der besten Ski-Nationen herum. Vor allem Österreichs Herren-Coach Marko Pfeifer kommt ins Schwitzen. Grund: Er darf insgesamt "nur" zehn Starter nominieren. Schuld daran ist ein neues Quoten-Berechnungssystem der FIS.

Und das lässt die Wogen hochgehen. Denn andere Länder sind noch härter betroffen. Frankreich etwa darf sechs Männer entsenden, Deutschland gar nur vier. Brasilien hingegen, das mit Lucas Pinheiro Braathen einen "Alleinunterhalter" hat, darf drei (!) Männer nach Italien schicken. Hintergedanke der komplizierten FIS-Formel: Möglichst viele Verbände sollen am Start stehen.

"Einige können absolute Topfahrer nicht mitnehmen, das geht dann schon am Thema vorbei", stellt ÖSV-Coach Marko Pfeifer klar. "In einer Trainersitzung wurde diese Thematik angesprochen, da haben einige wortwörtlich gesagt, dass diese Vergabe ein Riesen-Bullshit ist. Doch zumindest kurzfristig wird sich nichts ändern."

Leise Hoffnung: Verzichten Nationen auf Startplätze, könnte Österreich noch einen elften erben. "Ich würde schon sagen, dass bei einem Großereignis die Besten am Start sein sollten", hat Marco Schwarz eine klare Meinung.

Fakt ist: Die letzten Rennen vor den Spielen könnten noch für Verschiebungen sorgen. Die Speed-Wochenenden in Wengen und Kitzbühel erhalten damit zusätzliche Brisanz.

{title && {title} } red, {title && {title} } 15.01.2026, 09:11
Jetzt E-Paper lesen