Masters in Cincinnati

Djokovic übergibt sich am Platz – spricht über Abschied

Novak Djokovic fliegt in Cincinnati raus, kämpft mit gesundheitlichen Problemen – und lässt danach mit Aussagen über seine Zukunft aufhorchen.
Sport Heute
16.08.2026, 09:39
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Ausgerechnet bei seinem einzigen Vorbereitungsturnier für die US Open erlebt der Novak Djokovic einen Abend zum Vergessen. Der Serbe verlor in Cincinnati überraschend mit 6:4, 4:6, 4:6 gegen den Argentinier Thiago Agustín Tirante – und wirkte dabei körperlich schwer angeschlagen.

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machten Djokovic massiv zu schaffen. Im zweiten Satz nahm der Rekord-Grand-Slam-Champion eine medizinische Auszeit, musste sich währenddessen wohl sogar übergeben.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Es liegt einfach an meinem gesundheitlichen Zustand. Der macht mir schon seit einigen Jahren zu schaffen", erklärte Djokovic anschließend. Vor allem unter bestimmten Bedingungen habe er Probleme: "Besonders wenn es heiß und schwül ist."

Djokovic deutet Abschied an

Noch mehr aufhorchen ließ der Serbe allerdings mit seinen Aussagen über seine Zukunft. Auf die Frage, ob ihn die Fans in Cincinnati noch einmal sehen werden, klang Djokovic wenig optimistisch.

"Ich hoffe sehr, dass ich nochmal hierherkomme, aber leider sieht es eher danach aus, als würde es nicht dazu kommen", so der Superstar. Ob damit tatsächlich ein Abschied vom Masters-Turnier gemeint ist, ließ der 39-Jährige offen.

Für Djokovic war es das erste Match seit seiner Halbfinal-Niederlage in Wimbledon gegen Jannik Sinner – und gleichzeitig der letzte Ernstfall vor den US Open, die am 30. August beginnen.

Nummer 50 wirft Djokovic raus

"Es war definitiv kein angenehmes Match für mich, so wie ich mich gefühlt habe", gestand er. Resigniert fügte der Superstar hinzu: "Das war nicht das erste und letzte Mal, schätze ich. So ist es nun mal."

Für Tirante ist der Erfolg hingegen einer der größten Siege seiner Karriere. Der Weltranglisten-50., der bislang nicht als ausgewiesener Hartplatz-Spezialist galt, konnte sein Glück kaum fassen. "Ich glaube, das war ein sehr wichtiger Moment für meine Karriere und mein Leben", jubelt der 25-Jährige.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.08.2026, 09:39
Weitere Storys