Eigentlich hätte sie schon fallen sollen, die Entscheidung über einen Parteiausschluss der ehemaligen blauen Lichtgestalt Heinz-Christian Strache. Doch die zuständigen Gremien haben diese am Mittwochabend vertagt.
"Heute" sprach mit dem Wiener FP-Chef Dominik Nepp über den Parteiausschluss und mögliche künftige Entwicklungen.
"Heute": Herr Nepp, ist das Schiedsgericht über Strache schon eröffnet?
Dominik Nepp: Ja. Ein weisungsungebundenes und freies Schiedsgericht ist mit der Causa befasst.
"Heute": Wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?
Nepp: Ich möchte den Beratungen des Schiedsgerichts nicht vorgreifen und mische mich in dieses Verfahren nicht ein.
"Heute": Mit welcher Entscheidung rechnen Sie?
Nepp: Mit einer objektiven und sachlich gerechtfertigten.
"Heute": Wenn Strache rausfliegt: Mit welcher Reaktion rechnen Sie?
Nepp: Er hat öffentlich festgestellt, dass er nicht mehr politisch tätig ist.
"Heute": Spaltet sich die FPÖ wie unter Haider?
Nepp: Davon gehe ich nicht aus. Denn die Abspaltungen haben nie Erfolg.