Doskozil übt scharfe Kritik an Kern-Aussagen

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) wirft Ex-Kanzler Christian Kern vor, der Partei zu schaden.
Für die kommende Nationalratswahl im September rechnet Christian Kern seiner ehemaligen Partei nur wenig Chancen aus.

"Frei nach Fußballlegende Toni Pfeffer: Hoch gewinnt die SPÖ das nimmer", erklärte der Ex-SPÖ-Chef.

Eine Aussage, die vor allem Hans Peter Doskozil überhaupt nicht zu gefallen scheint und die ihm sauer aufstößt. Der burgenländische Landeshauptmann wirft Kern sogar vor, mit seinem Sager der Partei geschadet zu haben.

"Jetzt sich in der Replik zu melden, das nützt der Partei überhaupt nicht, das schadet ihr mehr", gab Doskozil am Montagabend zu verstehen.

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Zudem kritisierte Doskozil auch die Umstände, unter denen

Kerns Vorgänger Werner Faymann im Jahr 2016 aus dem Amt gedrängt worden war. "Dieses Pfeifen am 1. Mai war nicht notwendig", erklärte Doskozil weiter.

Dass die SPÖ für die kommende Nationalratswahl schlechte Wahlchance habe, glaubt Doskozil übrigens nicht. "Die Ausgangsposition könnte besser sein", gestand Burgenlands Landeshauptmann.

Allerdings könnte es in der Politik auch sehr schnell gehen. Bei aller Kritik müsse man aber auch positiv in die Zukunft blicken, sagte Doskozil bei einer Diskussionsveranstaltung am Montagabend. (wil)

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