Austria im Keller

Dragovic wütet über Schiri: "Müssen etwas ändern"

Die Wiener Austria verliert daheim 0:2 gegen den LASK. Aleks Dragovic sieht erst Rot, dann platzt ihm im Live-TV der Kragen.
Sport Heute
09.08.2026, 22:04
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Jubel beim LASK, Alarmglocken in Wien-Favoriten! Die Linzer Double-Sieger setzten sich am Sonntagabend mit einem 2:0-Sieg gegen die Austria in Runde zwei an die Tabellenspitze, stießen den Gegner damit in den Keller.

Nach zwei Spielen steht die Austria mit null Punkten und null Toren da.

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Bitter: Weil Aleksandar Dragovic vor dem Elfmeter zum 0:2-Endstand per Hand abwehrte, Rot sah, fehlt der Abwehrchef nun in Runde drei gesperrt. Der Ärger war beim 100-fachen Teamspieler vor dem Sky-Mikro groß: "Was soll ich noch sagen. Wir haben Woche für Woche die Situation mit dem VAR. Wattens gegen Altach, was da alles passiert. Wenn der Schiedsrichter fünf Minuten checken muss, ob es Abseits ist, was soll ich da noch sagen. Österreich muss sich was überlegen."

Die Austria hatte zwei mal zu früh über Tore gejubelt. Das 1:0 durch Buhari? Tae-Seok Lee war minimal aus Abseitsposition gestartet – der von Dragovic angesprochene, lange Check durch den VAR. Das vermeintliche 1:1 durch Kelvin Boateng? Dem Stürmer war der Ball an die Hand gesprungen, von dort aus ins Tor. Eine harte Gangart beider Teams und die lange Leine von Schiri Arnes Talic sorgten für Ärger auf der Austria-Bank. Trainer Stephan Helm sah für einen Flaschenwurf Gelb.

Dragovic legte mit einer Portion Sarkasmus gegen das Schiedsrichterteam nach: "Was der Schiedsrichter da sieht, da muss man ihm gratulieren. Solche Leistungen wünsche ich mir jede Woche. Jeder kann sich selbst ein Bild machen. Soll jetzt keine Ausrede sein."

Kritisch wurde der Führungsspieler aber auch, was die eigene Leistung der "Violetten" betrifft: "Heute wäre sicher viel mehr drin gewesen. Wir haben nicht viel zugelassen. Umso bitterer ist es, dass es wieder über eine Standard passiert. Es bringt nichts zu jammern. Heute ist ja wirklich alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte."

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