Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte am Samstag um 15:51 Uhr, nachdem der Mann, der bereits zu Mittag in den Neufelder See – an der Grenze Burgenland NÖ – gegangen war, nicht mehr aufgetaucht ist.
Unmittelbar nach der Alarmierung wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Einsatzkräfte der Feuerwehr Neufeld an der Leitha, des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland, der Österreichischen Wasserrettung sowie weiterer Organisationen durchsuchten den See sowohl vom Wasser als auch unter Wasser. Mehrere Taucher suchten den betroffenen Bereich systematisch ab. Parallel dazu wurde der See mittels Sonargerät großflächig abgesucht.
Die Suchaktion wurde bis in die späten Abendstunden fortgeführt und gegen Mitternacht vorläufig unterbrochen. Der vermisste Taucher konnte am Samstag nicht aufgefunden werden.
Im Einsatz standen rund 30 Mitglieder der Feuerwehr Neufeld, 12 Taucher des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland, die Österreichische Wasserrettung mit zwei Booten und zehn Einsatzkräften, Kräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes mit mehreren Sanitätern sowie ein First Responder, die Polizei, ein Kriseninterventionsteam sowie zu Beginn des Einsatzes ein Notarzthubschrauber.
Die Suche wurde am heutigen Sonntag, dem 3. Mai 2026, ab 5 Uhr fortgesetzt.
Am Sonntag wurde die Suche nach dem Taucher wieder fortgesetzt. Drei Boote standen im Einsatz, die mit Sonar den Grund absuchten, sagte Feuerwehrkommandant Martin Mittnecker gegenüber dem "ORF Burgenland".
Gegen 8.30 Uhr die traurige Nachricht: Der vermisste Taucher wurde in rund 17 Metern Tiefe aufgefunden, konnte nur noch tot geborgen werden. Ein Kriseninterventionsteam stand für Angehörige bereit. Laut dem "ORF Burgenland" galt das Opfer als erfahrener Taucher.