Großeinsatz an der Donau in Krems: Passanten meldeten Freitagnachmittag, dass dort ein Auto über das Ufer ins Wasser gestürzt sein soll. Insassen wurden vermutet, ein Großeinsatz war die Folge. Jetzt gibt es neue Details zu den dramatischen Minuten nach dem Untergehen – und tragische Gewissheit.
Das Auto ist der "Kronen Zeitung" zufolge im Kreisverkehr beim Förthof regelrecht abgehoben. Ein junger Passant beobachtete das Geschehen. "Das Auto ist sofort gesunken, ich habe noch versucht, die Tür zu öffnen. Es saß ein weißhaariger Mann am Steuer", sagt der 19-Jährige.
Seine Bemühungen – und jene der über 60 Einsatzkräfte zu beiden Seiten der Donau – sollten vergebens bleiben. Fieberhaft wurde mit Booten, Tauchern, Drohnen und Sonargeräten nach dem versunkenen Pkw gesucht.
Gegen 19.30 Uhr stießen sie schließlich auf das Wrack. Darin befand sich noch der 87-jährige Lenker aus dem Bezirk Krems. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Ersthelfer wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.