Die Spritpreise bleiben für viele Autofahrer eine enorme Belastung. Besonders in Niederösterreich, wo viele Menschen täglich auf das Auto angewiesen sind und weite Strecken in die Arbeit pendeln, schlagen Diesel und Benzin stark aufs Haushaltsbudget. Auch Bojana V. aus Tulln spürt die hohen Kosten im Alltag deutlich.

Die 24-Jährige fährt eigentlich einen Audi A1, hat zusätzlich aber auch eine Öffi-Jahreskarte. Ganz ohne Auto geht es für sie nicht, doch der Sprit wird immer schneller zur Belastung.
"Für mein Auto mit Dieselantrieb gebe ich wöchentlich 50 Euro aus", erzählt Bojana im "Heute"-Gespräch. Sie tankt jede Woche um denselben Betrag – wie viele Liter sie dafür bekommt, rechnet sie nicht nach. "Ich habe die Preiserhöhung für Sprit deshalb gar nicht so aktiv bemerkt. Was mir aber schon auffällt, ist, dass mein Sprit, den ich immer um 50 Euro tanke, seit einigen Wochen viel schneller verbraucht wird!"
Die Folge: Bojana überlegt inzwischen genauer, ob sie das Auto wirklich braucht. Kleine Wege versucht sie zu vermeiden, vor allem bei Fahrten zwischen ihrem Heimatort Tulln und ihrer Arbeitsstelle in Wien. Statt weiter jeden Tag mit dem Auto nach Wien zu fahren, nutzt sie jetzt aber einen Trick, der vielen Tullnern Geld sparen kann: das LISA.E-Shuttle.
Das Shuttle fährt in Tulln nicht nach einem fixen Fahrplan, sondern kann flexibel gebucht werden über die poldi-App oder telefonisch bei der NÖVOG unter 0800 22 23 22. Ein- und Aussteigen ist an mehr als 50 Haltepunkten und sechs Mobilitätsstationen in Tulln sowie am Bahnhof Tullnerfeld möglich.
Für Bojana besonders praktisch: Sie besitzt eine VOR-Jahreskarte für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Damit fährt sie mit dem LISA.E-Shuttle kostenlos. Auch mit Klimaticket sowie VOR-Wochen-, Monats- oder Jahreskarte ist das Shuttle gratis nutzbar.
"Ich bin wegen der Spritpreise umgestiegen. In der Früh bestelle ich mir jetzt etwa die 'Lisa' nach Hause und dann fährt sie mich zum Bahnhof. Dann fahre ich mit dem Zug nach Wien. Das kommt mir viel billiger als mit dem Auto", sagt Bojana.
Für sie ist das Shuttle damit eine echte Alternative zur täglichen Autofahrt. Während andere weiter an der Tankstelle zahlen, spart sich Bojana den ersten Teil des Arbeitswegs mit einem simplen Öffi-Trick.