Am Sonntagabend, dem 3. Mai 2026, kam es im Bereich der Ferstlergasse in St. Pölten zu einem umfangreichen Rettungseinsatz infolge eines gemeldeten "Ertrinkungsnotfalls an der Traisen". Ein Passant, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einem Parkplatz am östlichen Traisenufer befand, setzte den Notruf ab und brachte damit die Rettungskette in Gang.
"Ein Zeuge gab an, gesehen zu haben, wie der Mann ins Wasser ging und dann nicht mehr zu sehen war", so Polizeisprecher Stefan Loidl zu "Heute".
Polizisten waren rasch vor Ort, konnten die leblose Person, einen 46-jährigen Mann, aus dem Wasser zu einer angrenzenden Schotterbank ziehen, hier führten Rettungskräfte die Reanimationsmaßnahmen durch. Der 46-Jährige wurde mit Lebenszeichen ins St. Pöltner Spital gebracht, wo er kurz darauf aber verstarb.
Weil auch von einer zweiten Person die Rede war, die in der Traisen vermutet wurde, wurde ein großangelegter Sucheinsatz in Gang gesetzt.
Innerhalb kürzester Zeit rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle aus, darunter Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte, Wasserrettung und Polizei.
Einsatzkräfte der Wasserrettung durchsuchen die Traisen – unter anderem mit Tauchern. Unterstützt wurden sie durch eine Wärmebilddrohne der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich sowie einen bereitstehenden Notarzthubschrauber, der für einen möglichen weiteren Einsatz in Bereitschaft gehalten wurde. In den Nachtstunden stand fest: Es handelte sich um einen Fehlalarm – es gab keine zweite Person im Wasser.